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International EU macht Weg frei für Beitrittsverhandlungen mit Serbien

Serbien kann mit der EU über einen Beitritt verhandeln. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben entsprechenden Verhandlungen zugestimmt.

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben Verhandlungen über einen Beitritt Serbiens zur EU zugestimmt. Dies teilte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in Brüssel mit. Die Verhandlungen sollen spätestens im Januar kommenden Jahres beginnen. Die Staats- und Regierungschefs müssen gegen Ende dieses Jahres dem Verhandlungsrahmen noch einmal zustimmen, sagten Diplomaten.

Die Gipfelrunde gab auch grünes Licht für Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Kosovo. Dieses Abkommen ist eine Voraussetzung für spätere Beitrittsverhandlungen.

Serbien musste lange Zeit darum bangen, einen Termin für den Beginn von Beitrittsverhandlungen zu bekommen. Das Land hat unter massivem Druck der EU zwar mit dem seit 2008 unabhängigen Kosovo ein Abkommen zur Entschärfung von Konflikten geschlossen. Doch viele Länder – ganz besonders Deutschland – wollen sicher sein, dass der Vertrag nicht nur unterzeichnet, sondern auch angewendet wird. Und gerade der Deutsche Bundestag bestand darauf, dass gegen Jahresende noch einmal ein EU-Gipfel den Verhandlungsrahmen genehmigen muss.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von M. Steiner , ZH
    Mit anderen Worten: Die EU gräbt gerade ein weiteres Loch, in welches sie Geld reinschmeissen können. Das Tempo, mit welcher die EU expandiert, ist jenseits von Gut und böse. Nur schon der Arbeitsmarkt verkraftet das ganz offensichtlich nicht... Mit organischem Wachstum hätte die EU eine Chance. So wird sie in Bälde verrecken. Und dann wird's gefährlich in Europa.
    1. Antwort von K.D.Waldeck , Bellinzona
      Das ist doch ganz einfach. Die ganze Sache nennt sich "Europäische Entwicklungshilfe". Der Wachstumswahn der EU-Verantwortlichen kennt keine Grenzen. Das einizige Thema das die Damen/Herren verstehen (aber nicht begriffen haben) ist das Wort Marktpotential ! Irgendwann wird die EU implodieren, denn ein stetiger Schuldenaufbau um die Löcher zu stopfen führt früher oder später zum Kollaps des EURO. Die Engländer haben das schon lange durchschaut !
    2. Antwort von Hansi Dragoner , Drachenstein
      Verehrter Herr Steiner, der Balkan war schon immer historisch gesehen ein Unruhe- und Kriegsherd Europas. Sie sollten nicht vergessen, dass es durch die Bemühungen der EU ist es gelungen ist diese Länder weitgehend zu befrieden. Eine weitere Intensivierung dieses Friedensprozesses durch Verhandlungen über einen EU-Beitritt ist daher logische Konsequenz. Ihre verrohte Ausdrucksweise wie "verrecken" stößt deshalb umso mehr sauer auf.
  • Kommentar von Walter Gehrig , Luzern
    Und wir in der Schweiz haben aus dem bald EU-Land Serbien Asylbewerber. Verstehe nix mehr.
    1. Antwort von Albert Planta , Chur
      Asylbewerber nicht, aber im Zuge der Personenfreizügigkeit werden dann vermehrt Serben kommen.
    2. Antwort von M. Hufschmid , Kt. Zürich
      Das alles versteht der grösste Teil der Bevölkerung auch nicht mehr. Es muss zuerst massiv was passieren bis die letzten erwachen.
    3. Antwort von E.Wagner , Zug
      Ja, ich glaubte auch immer, dass die Voraussetzung für ein Asylantrag in der Schweiz sei, wer verfolgt an Leib und Leben aus Kriegsgebieten wären. Scheint,dass mich das irregeführt hatte.
    4. Antwort von Finn Arendt , Berlin
      Die Serben besetzen die Stellen für welche sich die lieben Schweizer zu fein sind, seit doch froh darüber.
    5. Antwort von H.P. Auer , RF-620100 Ekaterinburg
      @Finn Arendt, Berlin:Die Polen,Slowaken,Tschechen und evtl. Rumänen und Bulgaren besetzen die Stellen für welche sich die lieben Deutschen zu fein sind! Sind Sie froh darüber?
    6. Antwort von Finn Arendt , Berlin
      @Auer: Ja wir sind froh darüber und freuen uns über die fremde Hilfe. Leider kann man diese Dankbarkeit gegenüber Ausländern von den Schweizer nicht erwarten, Herr Snowden hat schon recht gehabt mit seiner Meinung.
    7. Antwort von E.Wagner , Zug
      @Finn Arendt Berlin Ein Zitat Eigenlob stinkt. Triff auch zu,oder Hochmut kommt vor dem Fall, und der wird kommen! So klar wie das Amen in der Kirche.