Russland und die US-Wahl FBI nimmt mutmassliche Whistleblowerin fest

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Bildlegende: Kämpft für das Vertrauen in die US-Regierung: Stellvertretender Chefankläger Rod Rosenstein Keystone

  • Das FBI hat eine 25-jährige Frau festgenommen. Sie soll der Enthüllungs-Website «The Intercept» vertrauliche Informationen des Geheimdienstes NSA zugespielt haben.
  • Es geht um einen Artikel, in dem «The Intercept» von russischen Beeinflussungsversuchen bei der US-Wahl 2016 berichtet.
  • Die NSA-Dokumente sollen belegen, dass der russische Geheimdienst noch weitgehender in die Wahl einzugreifen versuchte als bisher bekannt. Es geht um Attacken auf Systeme der Wählerregistrierung.
  • Präsident Trumps stellvertretender Chefankläger Rod Rosenstein begründete die Festnahme: Die Weitergabe vertraulichen Materials gefährde die nationale Sicherheit und untergrabe das Vertrauen in die Regierung.

Das Justizministerium kommunizierte die Festnahme, und dem US-Sender NBC wurde ein unmittelbarer Zusammenhang zum aktuellen «The Intercept»-Bericht bestätigt. Dieser war nur rund eine Stunde zuvor erschienen. «The Intercept» ist eine Website, die im Zusammenhang mit dem NSA-Whistleblower Edward Snowden bekannt wurde. Sie wird unter anderem von der Dokumentarfilmerin Laura Poitras und dem Journalisten und Rechtsanwalt Glenn Greenwald betrieben.