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International Flüchtlingsboote gekentert: Mindestens 200 Tote

Vor der libyschen Küste sind erneut zwei Boote aus Afrika gesunken. Laut der Küstenwache verloren dabei mindestens 200 Menschen ihr Leben. Unter den Opfern seien auch Kinder.

Legende: Video Bis zu 200 Tote befürchtet (unkomment.) abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 28.08.2015.

Vor der libyschen Küste sind zwei Flüchtlingsboote gekentert. Auf einem Boot hätten sich 400 Flüchtlinge befunden, die vorwiegend aus Afrika stammten. Dies sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden in der westlibyschen Stadt Suwara. Rund 200 von ihnen seien gerettet worden.

Auch ein Sprecher der libyschen Küstenwache erklärte mittlerweile, mindestens 200 Menschen seien bei der jüngsten Flüchtlingstragödie gestorben. Zahlreiche Leichen seien am Morgen an Land gespült und geborgen worden – unter den Opfer befänden sich auch Kinder.

Unterschiedliche Angaben über Opferzahlen

Eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Libyen hatte zunächst gesagt, es gebe sehr unterschiedliche Zahlen, die bisher nicht verifiziert werden konnten.

Suwara nahe der tunesischen Grenze ist eine Hochburg von Schleusern, die Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien schaffen. Bislang sind in diesem Jahr nach Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration mehr als 2300 Menschen bei dem Versuch ertrunken, Europa per Boot zu erreichen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Rund ums Mittelmeer sterben Tausende Menschen. Doch vom Fluchtland bis zum Mittelmeer sterben vermutlich um ein Vielfaches mehr. Die Hauptverantwortlichen und grössten Profiteure sind unsere Eliten und wir sind auch Mitprofiteure dieser Strategien. Doch diese Umstände werden in unseren MSM kaum thematisiert. Und dies aus gutem Grund. Dann müsste man nämlich die Strategien unserer Eliten und Helfershelfer hinterfragen. Daran ist aber kaum jemand aus diesen Kreisen interessiert.
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  • Kommentar von Markus Baumann (pierrotlunaire)
    Des weiteren könnte man von UN-Soldaten beschützte Trecks unter der Führung des Roten Kreuzes organisieren, auf denen diese Menschen wieder nach Hause gebracht werden. Vor Ort kann die Schweiz dann mit dem Kowhow der Entwicklungshilfe weiterhelfen. Aber nur unter KLAREN BEDINGUNGEN an die Regierungen dieser Länder. Von der UN überwacht.
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    1. Antwort von roland goetschi (pandabiss)
      "Aber nur unter KLAREN BEDINGUNGEN an die Regierungen dieser Länder. Von der UN überwacht." Das wird wohl nicht funktionieren. Die Regierungen dieser Länder sind der UN nicht gerade freundlich gesinnt.
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  • Kommentar von Markus Baumann (pierrotlunaire)
    Ich wiederhole mich hier schon wieder: Um wirklich zu helfen, müsste die CH sofort alle zuständigen Politiker aus den Herkunftsländern zu einer Konferenz einladen. Thema "bad governance". Dann müsste auf UN-Ebene eine Art Schauprozess angestrengt werden gegen alle Potentaten, die ihre Landsleute nicht zurücknehmen und verfolgen, analog Nürnberg nach dem 2.WK. Und schliesslich: ALLE Handelsbeziehungen/Finanzströme einfrieren und ALLE Boote an der lyb. Küste mit Kommandoaktionen zerstören.
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    1. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Und was machen wir mit den Hauptverantwortlichen. Den Freiheitsbringer Nr. 1. Dazu gehört aber Mut. Denn die USA hat die allermeisten Verantwortlichen in der Tasche durch ihre Spionage. Durch ihren Vorschlag würden sie nur den Hauptverbrechern Schützenhilfe leisten. Es war immer leicht, auf schwache Verbrecher einzuschlagen. Aber es braucht wirklich Stärke, es mit den wirklich Skrupellosen aufzunehmen. Der Beifall wäre Allen sicher, die sich dieser Aufgaben annehmen.
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