Zum Inhalt springen

Header

Gebäude an einer Strasse
Legende: NSA-Abhörspezialisten im Datenzentrum von Bluffdale (Bundesstaat Utah) dürfen ihre Lauschangriffe unbegrenzt fortsetzen. Keystone/Archiv
Inhalt

International Freie Hand für offene Ohren: Votum für NSA-Agenten

Lang genug schnüffelte die NSA in privaten Belangen unschuldiger US-Bürger herum, fand Justin Amash. Der Republikaner wollte die Spionage in den USA per Antrag stoppen. Nun ist er gescheitert.

Nach einer hitzigen Debatte im Repräsentantenhaus scheiterte ein Bündnis aus Abgeordneten beider US-Parteien mit dem Versuch, der Spionage innerhalb der USA straffere Zügel anzulegen.

Video
Knappes Ja zur Überwachung
Aus Tagesschau vom 25.07.2013.
abspielen

Mit dem Ergebnis von 217 zu 205 Stimmen verfehlte ein Antrag unter Leitung des Republikaners Justin Amash die nötige Mehrheit. Bis zur letzten Minute versuchten US-Regierung und Kongressabgeordnete, den Antrag Amashs und seiner Mitstreiter zu stoppen. Zu wichtig sei das Programm für die nationale Sicherheit, hiess es.

Der Sprecher des Weissen Hauses erklärte: «Wir drängen das Repräsentantenhaus dazu, den Änderungsantrag von Amash zurückzuweisen.» Selbst der Direktor der National Security Agency (NSA) Keith Alexander hatte sich bemüht, den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Er hatte Abgeordnete zu einem streng geheimen Treffen eingeladen.

Bei einer Mehrheit hätte die neue Regelung empfindliche Einschnitte bedeutet. So wäre die Überwachung von Telefonaten künftig nur noch bei bereits verdächtigen US-Bürgern erlaubt gewesen. Bei Verstössen hätten der NSA Budgetkürzungen gedroht.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.