Freundschafts-Beteuerung vor Hollandes Reise in die USA

Vor dem Treffen von kommender Woche in Washington rufen US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Präsident François Hollande zu einem verstärktem Klimaschutz auf. Gemeinsam publizierten sie in «Le Monde» und der «Washington Post» einen Artikel über eine erneuerte transatlantische Allianz.

Hollande und Obama legen sich gegenseitig die Hand auf die Schulter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hollande und Obama demonstrierten schon im Mai 2012 vor dem G-8-Gipfel im Weissen Haus transatlantische Einigkeit. Reuters

US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Präsident François Hollande haben zu mehr Anstrengungen für den Klimaschutz aufgerufen. In einem gemeinsamen Artikel, der in den Zeitungen «Washington Post» und «Le Monde» erschien, fordern sie Unterstützung für ein «ehrgeiziges globales Abkommen» mit «konkreten Massnahmen» zur Treibhausgasreduzierung.

Der Vertrag soll auf einer internationalen Klimakonferenz im kommenden Jahr in Paris zustande kommen.

Im Text schreiben beide Präsidenten, das Verhältnis zwischen Frankreich und den USA sei modellhaft. Afrika sehen sie als das «am besten sichtbare Zeichen» einer «neuen Partnerschaft» zwischen Paris und Washington. Obama und Hollande bekennen sich überdies zu einer Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen den USA und der EU.

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Artikel von Hollande und Obama

«Le Monde»:
L'alliance entre nos deux pays s'est transformée

«Washington Post»:
France and the U.S. enjoy a renewed alliance

Anlass für den gemeinsamen Artikel ist ein Besuch Hollandes in den USA. Frankreichs Präsident wird am Montag in Washington erwartet, am Dienstag wird er von Obama im Weissen Haus empfangen.

Das Verhältnis beider Staaten war 2003 auf einen Tiefpunkt gefallen, als sich Paris gegen eine Invasion im Irak gestellt hatte. Die Beziehungen haben sich inzwischen erheblich verbessert.