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International Friedensinitiative des Papstes für Syrien

Der Pontifex als einsamer Rufer in der Wüste: Krieg ist keine Lösung, sondern bedeutet nur Scheitern!

Mit einem flammenden Appell vor Zehntausenden Gläubigen hat Franziskus am Samstagabend in Rom ein Ende der Gewalt und des Kriegsgetöses verlangt. Er hatte die Katholiken zu einer zentralen Gebetswache für den Frieden weltweit auf dem Petersplatz aufgerufen.

Papst gegen Militärschlag in Syrien

Er forderte auf der Gebetswache dazu auf, für Frieden zu beten. «Möge das Waffenrasseln aufhören! Krieg bedeutet immer das Scheitern des Friedens, er ist immer eine Niederlage für die Menschheit», sagte er bewegt der Menschenmenge auf dem Platz.

Franziskus rief die Christen, die anderen Religionen und alle Menschen guten Willens nachdrücklich auf: «Gewalt und Krieg sind niemals der Weg des Friedens. Vergebung, Dialog, Versöhnung sind die Worte des Friedens.»

Der Pontifex hatte zu diesem Tag des Fastens und des Gebets für den Frieden in Syrien und der Welt aufgerufen. In den vergangenen Wochen hatte er sich immer wieder für Dialog und Versöhnung in dem Bürgerkriegsland stark gemacht und einen Militärschlag gegen Damaskus strikt abgelehnt.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Ich glaube, so gut die Rede im Inhalt auch gewesen sein mag, so wird sie nichts bringen. Das von Gott auserwählte Volk der Amerikaner hat inzwischen ihre eigene Religion und die heisst: "Opfert eure Söhne für den Profit der Kriegsindustrie! Halleluja!" Möge Gott das auserwählte Volk beschützen :D
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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Zu den diversen Religionen,ungeachtet proklamierter Inhalte,Dogmen,etc.kann man stehen wie man will.Politische Vorgehensweisen im Namen der Religionen können tausendfach hinterfragt,verurteilt und endlos diskutiert werden.Wenn Religionsführer jedoch zu Frieden und Versöhnung(Gebet)aufrufen,sollte dies nicht auch noch kritisch hinterfragt und spöttisch abgetan werden.Die Lauterkeit guter Gedanken darf auch mal als das was sie sind,angenommen werden.Gute Gedanken schaffen eine gute Realität.
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  • Kommentar von Adelheid Zuber, 3072 Ostermundigen
    A.Z. Für den Frieden zu beten für die ganze Welt und gegen den Krieg, ist das einzige, das wir für die bedrohten Menschen tun können. Mein Dank geht an alle Menschen, die dies tun.
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