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International Geiselnahme in Mali – Das Protokoll zum Nachlesen

Bewaffnete haben in Malis Hauptstadt Bamako ein Luxushotel angegriffen und 170 Menschen als Geiseln genommen. Die Polizei hat das Gebäude gestürmt. Bei den schweren Feuergefechten starben offenbar mindestens 27 Personen, sowie zwei der Angreifer. Die Al Kaida bekennt sich offenbar zum Attentat.

  • Bewaffnete drangen in ein Luxushotel in der malischen Hauptstadt Bamako ein
  • Die Terroristen nahmen rund 170 Geiseln.
  • Die Polizei stürmte das Gebäude. Dabei kam es zu schweren Feuergefechten.
  • Mindestens 27 Menschen wurden getötet, ihre Identität ist noch unklar.
  • Ableger von Al-Kaida bekennt sich zum Angriff.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 18:50

    Damit beenden wir unseren Ticker zu der Geiselnahme in der malischen Hauptstadt Bamako.

  • 18:48

    Zwei Islamisten-Gruppen bekennen sich zur Geiselnahme

    Die islamistische Gruppe al Mourabitoun sagt, den Anschlag zusammen mit der Al Kaida im Maghreb vorbereitet zu haben.

  • 18:41

    Eine befreite Geisel berichtet vom Sondereinsatz

    Video
    Befreite Geisel berichtet von Sondereinsatz
    Aus News-Clip vom 20.11.2015.
    abspielen
  • 18:19

    Angreifer verschafften sich offenbar Zugang mit Diplomaten-Auto

    Nach Angaben eines Mitglieds des Hotel-Sicherheitsteams nutzten die Angreifer ein Fahrzeug mit diplomatischen Kennzeichen, um Zugang zum normalerweise sehr gut gesicherten Radisson Blu zu erhalten.

  • 18:15

    Bewaffnete Polizisten halten Gaffer vom Hotel fern

    Video
    Sicherheitsleute stehen mit Pistolen bereit
    Aus News-Clip vom 20.11.2015.
    abspielen
  • 18:06

    Angreifer verschanzen sich

    Die bewaffneten Islamisten haben sich in den oberen Stockwerken des Hotels verschanzt.

  • 18:02

    IS-Täterschaft unwahrscheinlich

    Laut SRF-Afrikakorrespondent Patrik Wülser kommt die Al Kaida im Maghreb beziehungsweise einer ihrer verlängerten Arme im Norden Malis für den Anschlag in Frage. Eine direkte Verbindung zu den Ereignissen in Paris sei sehr unwahrscheinlich. Der IS sei in Mali nicht aktiv, doch die Al-Kaida-Ableger würden dagegen immer wieder Anschläge im Norden des Landes verüben.

    Audio
    Afrika-Korrespondent Patrik Wülser zur Geiselnahme
    02:39 min, aus Info 3 vom 20.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
  • 17:58

    EDA klärt Anwesenheit von Schweizern ab

    Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) klärt derzeit ab, ob sich Schweizer unter den Geiseln befanden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gäbe es jedoch keine Hinweise, dass Landleute betroffen seien, so das EDA.

  • 17:50

    Sicherheitskräfte versuchen zu den Angreifern zu gelangen

    Die Sicherheitskräfte versuchen offenbar immer noch, die Angreifer aus dem zweiten Stock des Hotels zu vertreiben.

  • 17:44

    Steckt Al Kaida hinter dem Anschlag?

    Gemäss der TV-Station Citizen TV Kenya könnte eine der Al Kaida angehörigen Gruppe die Geiselnahme verantworten.

  • 17:32

    Zwei Angreifer getötet

    Offenbar wurden beim Sturm auf das Hotel zwei Angreifer getötet. Die Sicherheitskräfte evakuierten derweil die verletzten Geiseln.

  • 17:11

    Die Herkunft der Geiseln

    Tweet BBC

  • 17:10

    Blauhelme sprechen von 27 Leichen

    Laut ausländischen Sicherheitskreisen wurden mindestens 18 Menschen getötet – Blauhelme der UNO sagten allerdings, sie hätten 27 Leichen gesehen. Derzeit wird das Hotel nach weiteren Opfern durchsucht.

    Sicherheitskräfte tragen eine verletzte Geisel weg.
    Legende: Sicherheitskräfte tragen eine verletzte Geisel weg. Keystone
  • 17:02

    Belgier unter den Toten

    Unter den Getöteten soll sich auch ein Belgier befinden. Der Staatsbeamte nahm in Bamako an einem Seminar teil – zusammen mit mehreren Arbeitskollegen. Diese konnten befreit werden.

  • 16:45

    Geiselnahme offenbar beendet: 18 Tote

    Der Terrorangriff in Bamako ist offenbar zu Ende. Es befänden sich keine Geiseln mehr in der Gewalt der Terroristen. Im Hotel wurden allerdings insgesamt 18 Leichen gefunden.

  • 16:40

    SRF-Auslandredaktor Christoph Wüthrich zur Situation in Bamako

    Das Luxushotel Radisson Blu in Bamako wird vor allem von Diplomaten und Geschäftsleuten gebucht. Zum Zeitpunkt der Geiselnahme befanden sich denn auch zahlreiche ausländische Gäste im Hotel.

    Audio
    «Viele ausländische Gäste unter den Geiseln»
    01:31 min, aus Heute um Vier vom 20.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
  • 16:29

    Das Wahrzeichen von Paris – in den Farben Malis

    Tweet der Solidarität

  • 16:13

    Geschockte Geiseln nach der Befreiung

    Eliteeinheiten bringen Menschen in Sicherheit. Es scheinen befreite Geiseln zu sein. Die Einsatzkräfte sind auf ihre Aussagen angewiesen.

    Video
    Sicherheitsleute sind auf Zeugenaussagen angewiesen
    Aus News-Clip vom 20.11.2015.
    abspielen
  • 16:04

    Bestürzende Bilanz des Terrors in Mali

    Bereits 342 Menschen fielen dieses Jahr in Mali Terroristen zum Opfer. Das schreibt der amerikanische Politologe Ian Bremmer auf Twitter.

    Tweet von Ian Bremmer

  • 15:53

    Al-Kaida-Ableger bekennt sich zu Anschlag

    Via Twitter bekennen sich Unterstützer einer dem Al-Kaida-Netzwerk zugerechneten Islamisten-Gruppe zu dem Angriff auf das Hotel.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Erwin Jenni  (ej)
    Die Angreifer bzw. islamistischen Terroristen verlangten von den Geiseln das islamische Glaubensbekenntnis. Wer es sagen konnte wurde freigelassen, wer nicht wurde für die Terroristen zum Feind den man erbarmunglos erschiessen kann. Aber sicher werden uns wieder Islamexperten darauf hinweisen, dass auch dieser terroristische, menschenverachtende Akt nichts mit dem Islam zu tun hat!
  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Das franz. Engagement in Ländern Westafrikas hat eine sehr lange Tradition. In Niger und seinem Nachbar Mali beutet FR Uranminen aus. Das humanitäre Geschwafel ist vor allem ein Märchen. Gewisse Leute in Mali wollen einfach am Geschäft beteiligt werden. Meist ist Weltpolitik ziemlich einfach und wiederholt sich oft. Die NATO verstärkt über die AU und deren Eingreiftruppen ihren Einfluss, um ein Gegengewicht gegen China zu schaffen. Es geht um Macht und Religion ist ein geeigneter Vorwand.
  • Kommentar von Rolf Bolliger  (robo)
    Wer die brutalen Geschehnisse der letzten 5 Jahre emotionslos und sachlich verfolgt, analysiert und geschichtlich einordnet, kommt schnell zum realen Fazit: Die Welt steht mitten im "3. Weltkrieg"! Es sind keine Panzer, Flabgeschütze oder Schützengräben nötig. Diesmal besorgen gewaltbereite, militante Religionsfanatiker (zb: der "IS"!) mit Sprengstoff-Gürtel am Leib oder vermummte "Gotteskrieger" mit modernsten MG's das Zerstörungs- und Mordkommando! Der kleine Mann erkennt's, die Politik nicht!
    1. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      Zu den grossen Frauen in der Politik gehören unter anderem eine Merkel und zweifellos auch eine Sommaruga. Aber das erkennt der kleine Mann nicht, im Gegenteil, er fällt ihnen regelmässig in den Rücken.
    2. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      Ich denke, dass die von ihnen aufgeführten sogenannt starken Frauen klein und kleiner werden und alsbald von der Bildfläche verschwinden werden, Frau Schüpbach. Selbst in Biel/Bienne wird irgend einmal der Groschen fallen.
    3. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      Selbstverständlich bin auch ich nicht unsterblich, aber trotzdem gefällt mir dieser Trailer besonders gut: "OMEGA & Solar Impulse: From the Moon to the Sun". (Quelle: Official OMEGA YouTube channel)
    4. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      Kommentarland, gehöre übrigens nicht dazu: http://www.srf.ch/news/kommentarland-bei-lesern-zu-besuch