Zum Inhalt springen

Header

Audio
Brigitte Macron fährt per Velo wählen
Aus SRF 4 News aktuell vom 11.06.2017.
abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Inhalt

Parlamentswahl in Frankreich Gelingt Macrons Partei der Exploit?

  • 47 Millionen französische Stimmberechtigte wählen eine neue Nationalversammlung.
  • Umfragen sehen Emmanuel Macrons Partei «La République en Marche!» deutlich vorn.
  • Die Wahllokale sind von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, in Grossstädten zwei Stunden länger.
  • Das endgültige Ergebnis steht erst nach der zweiten Wahlrunde in einer Woche fest.

Die Meinungsforscher sind sich einig: Das Lager von Präsident Macron dürfte bei der Parlamentswahl in Frankreich eine deutliche Mehrheit bekommen. Damit würde das politische System völlig umgepflügt. Umfragen sahen Macrons Partei «La République en Marche!» und ihre Verbündeten zuletzt bei rund 30 Prozent.

Wegen des Mehrheitswahlrechts könnte das Macron-Lager letztlich aber die Marke von 400 der 577 Abgeordnetenmandate knacken. Bisher ist die Macron-Partei überhaupt nicht in der Volksvertretung präsent. Der Aufstieg von «La République en Marche!» erschüttert die politische Landschaft Frankreichs.

Auch Front National dürfte zulegen

Die bislang die Nationalversammlung dominierenden Sozialisten von Macrons Amtsvorgänger François Hollande müssen sich auf einen dramatischen Absturz einstellen. Auch die bürgerliche Rechte steht unter Druck. Über 50 Jahre lang hatten Sozialisten und Republikaner die Geschicke des Landes bestimmt.

Video
Marine Le Pen hat gewählt (ohne Kommentar)
Aus News-Clip vom 11.06.2017.
abspielen

Der Front National von Marine Le Pen dürfte laut Meinungsforschern seine Position im Parlament ausbauen. Die Partei ist bislang nur mit zwei Abgeordneten vertreten.

Mit einer absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung hätte Macron grossen Spielraum für seine Gesetzespläne, um Frankreichs Wirtschaft in Schwung zu bringen. Vorzeigevorhaben ist dabei eine Lockerung des Arbeitsrechts.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von L Meier  (Lukii)
    Natürlich gewinnt Macron auch die Parlamentswahlen! Es ist traurig anzusehen wie das französische Volk von den Medien manipuliert wird. Macron sagte: es gibt deine französisch Kultur. Wie kann ein so stolzes Volk wie die Franzosen so einen Präsidenten und so ein Parlament wählen?
  • Kommentar von Beatrice Mosimann  (Beatrice)
    Ohlala, Frau Macrons den Velohelm hat Sie wohl Zuhause vergässen;( Ich muss ja nicht sagen, als Lehrerin hätte Sie eigentlich eine Vorbildfunktion. Sie ist eben eine echte Französin;)
  • Kommentar von László Schink  (Schink)
    In Frankreich kommt es noch oft vor, dass derjenige der neu zum Präsidenten gewählt wird, mit seiner Partei auch noch die darauffolgenden Wahlen zur Nationalversammlung gewinnt. Aber Macron hat bisher alles mögliche versprochen und noch nichts geliefert. Der Senat dürfte auch bald neu bestellt werden und da könnte es schon ganz anders aussehen ( wie so oft in Frankreich) für den amtierenden Präsidenten. Dann folgen noch die Regionalwahlen. Neue Gesichter alleine machen noch keine neue Politik.