Zum Inhalt springen

International Hessen: AfD macht aus dem Stand 13 Prozent

Die beiden Volksparteien CDU und SPD könnten sich in den hessischen Kommunalwahlen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Dies legt das Trendergebnis nahe. Aufwind dürften die die FDP und, weit deutlicher noch, die rechtspopulistische AfD erfahren.

CDU und SPD liegen nach ersten Ergebnissen bei den Kommunalwahlen in Hessen fast gleichauf. Drittstärkste Kraft ist nach Angaben des Statistikamtes in Wiesbaden die rechtspopulistische AfD.

Auch die FDP legt deutlich zu. Die Grünen verlieren ebenso wie die beiden Volksparteien CDU und SPD.

Das Statistikamt verwies in einer Mitteilung auf das sogenannte Trendergebnis, die Auszählung der unveränderten, nur mit einem Listenkreuz versehenen Stimmzettel.

Vorläufiges Endergebnis liegt erst am Donnerstag vor

60 Prozent der 2,27 Millionen Wähler stimmten auf diese Weise ab. Demnach kommt die CDU auf 28,2 Prozent, die SPD auf 28,0 Prozent. Die AfD erzielt aus dem Stand 13,2 Prozent. Es folgen die Grünen (11,6 Prozent), FDP (6,3 Prozent), Freie Wähler (5,3 Prozent) und Linke (4,7 Prozent).

Das vorläufige amtliche Endergebnis inklusive der kumulierten und panaschierten Stimmen dürfte nicht vor Donnerstag vorliegen. Die Wahlbeteiligung stieg leicht auf 48,0 Prozent.

Bei den Kommunalwahlen 2011 war die CDU noch auf 33,7 Prozent, die SPD auf 31,5 Prozent gekommen. Es folgten damals die Grünen (18,3 Prozent), Freie Wähler (5,7 Prozent), FDP (3,9 Prozent) und Linke (3,3 Prozent).

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

27 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Es wird immer wieder Links und Rechts erwähnt. Dabei ist in Europa nicht immer Links für die EU und rechts gegen die EU.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Solange die Regierung der Wirtschaft + damit der EU dient und den Grossteil des Volkes nicht beachtet, werden die "Flüchtlingsgegener" resp. die Gegner der heutigen Flüchtlingspolitik immer stärker werden. Ich glaube dass Angela Merkel schon lange bemerkt hat, dass es wahrscheinlich nicht gut gehen wird. Doch sie sagt offiziell auch immer wieder, sie könne doch nicht sagen, dass "wir es nicht schaffen". Sie fragt zurecht, was würde dann passieren? Aber irgendwann wird es auch so mal passieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Frau Roe, die Verdrängungskunst wird bald einmal durch die realen Probleme enden, das zeigt diese Entwicklung klar auf. Es sind ja nur wenige Menschen zeitmässig in der Lage, diese Abläufe zu erfassen und zu analysieren , der Rest muss einfach glauben was man ihnen auftischt. So hat jede Kriese angefangen und mit Chaos geendet .
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Escher (Peter)
    Vincent Buff (Vincent Buff), Winterthur / .. gehören die ca. 4 Mio. dann zum " Vieh ", wenn sie nicht die Meinung des " Übrigen VOLKES " vertreten ?!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Vincent Buff (Vincent Buff)
      Das haben jetzt Sie gesagt ;) Sie sind ein teil des volkes, aber nicht das ganze. Und als solcher teil sollten sie auch benannt werden. Wenn die Pegida schreit "wir sind das volk" ist das nunmal grundfalsch. Wenn in den kommentaren hier steht die afd vertrete das volk ist das auch falsch. Mfg
      Ablehnen den Kommentar ablehnen