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Waldbrand in Portugal Im Dauereinsatz gegen das Inferno

Portugals Feuerwehr steht seit Samstag im Dauereinsatz – bis zur totalen Erschöpfung, wie ein Bild zeigt.

Es ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte Portugals: Bei verheerenden Waldbränden kamen 64 Menschen ums Leben.

Nun macht der Kampf gegen die Flammen nach Angaben der Behörden endlich Fortschritte: 95 Prozent der Brände in der Region sei unter Kontrolle, sagte der regionale Zivilschutzchef Vitor Vaz Pinto am Mittwoch. Er sei optimistisch, die Lage allmählich in den Griff zu bekommen. Nun hat die Feuerwehr ein zweites grosses Feuer auf 20'000 Hektar eingedämmt. Dieser war in Góis ausgebrochen.

Noch immer sind hunderte Rettungskräfte aber in der Region Pedrógão Grande im Einsatz. Auf Facebook teilt ein Feuerwehrmann ein Bild, das dutzende Einsatzkräfte auf dem Boden liegend zeigt: Nach einem Tag und einer Nacht Dauereinsatz erholen sie sich von den Strapazen.

Auf Facebook werden die Männer als Helden gefeiert: «Meine grösste Bewunderung für euren Einsatz. Danke!», schreibt eine Userin.

Seit Samstag versuchen über 1000 Feuerwehrleute und dutzende Löschflugzeuge unermüdlich, die Brände unter Kontrolle zu bringen. Nach Angaben des Wetterdienstes halfen auch niedrigere Temperaturen und eine höhere Luftfeuchtigkeit im Kampf gegen die Flammen. Vollständige Entwarnung können die Behörden aber noch nicht geben.

Eukalyptus-Bäume Schuld am Inferno?

Umweltschützer meinen einen Grund für die Waldbrände gefunden zu haben: den teils unkontrollierten Anbau von Eukalyptus-Monokulturen. Die Bäume sind wichtig für Portugals Papier- und Zelluloseindustrie. Doch Eukalyptus ist keine heimische Baumart und wurde aus Australien eingeführt. Die ölreichen Eukalyptus-Blätter brennen besonders schnell, die Bäume entziehen dem Boden Wasser.

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