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International Italienische Marine rettet 1100 Flüchtlinge

Der Flüchtlingsstrom vor Italiens Küsten reisst nicht ab. Die italienische Marine hat innert 24 Stunden mehr als 1100 Flüchtlinge gerettet.

Italienische Marineschiffe haben innerhalb von 24 Stunden mehr als 1100 Flüchtlinge aufgenommen und auf den Weg nach Sizilien gebracht. Die Migranten waren auf insgesamt neun Booten von Nordafrika aus aufgebrochen, um europäische Gewässer zu erreichen, teilte die Marine mit.

Alle 1123 Flüchtlinge wurden in der Nacht auf das Amphibienschiff «San Marco» gebracht, das sie bis Freitag in die ostsizilianische Hafenstadt Augusta bringen soll.

Unter den Flüchtlingen, deren Herkunft zunächst unklar war, sind auch über 500 Migranten, die am Mittwochmorgen südlich der italienischen Insel Lampedusa gesichtet worden waren.

Flüchtlingszahlen steigen

In den ersten Wochen des Jahres hatte es bereits einen starken Zustrom zumeist afrikanischer Migranten nach Italien gegeben. Dann hatte schlechtes Wetter im Mittelmeer den Zustrom zeitweise gestoppt.

Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Flüchtlinge, die von Nordafrika über das Mittelmeer nach Italien kamen, mehr als verdreifacht. Hintergrund sind unter anderem der Bürgerkrieg in Syrien und die Unruhen am Horn von Afrika.

Die Überfahrt endete für etliche Menschen tödlich. So waren im Oktober 366 Flüchtlinge aus Eritrea vor der italienischen Insel Lampedusa ertrunken.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Europa wird sich entscheiden müssen: Entweder verteidigen wir uns gegen diese afrikanische Invasion mit allen Mitteln oder wir gegen als Kultur langsam unter. In Afrika nimmt die Bevölkerung - trotz Krieg, Elend, Hunger, etc. - JEDES JAHR um 36 Mio. Einwohner zu! Bis 2050 hat Afrika EINE MILLIARDE mehr Menschen! Abermillionen davon werden versuchen nach Europa zu kommen. Wir brauchen aber nicht mehr Afrika in Europa - Afrika braucht mehr Europa, vorallem eine vernünftige Geburtenpoltik!
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    1. Antwort von Max Hug, Luzern
      Europa hatte Afrika kolonialisiert. Jetzt kolonisiert Afrika Europa. Es fährt die Retourkutsche im Riesentempo.
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    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      Wenn die rauf kommen,können wir ja runter gehen.Why Not?
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    3. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Max Hug, Luzern : Kolonialisierung durch die Europäer, da liegt tatsächlich ein Ursprung der heutigen Probleme in Afrika. Allerdings gibt es zwischenzeitlich auch "afrika-haus-gemachte Probleme", welche zu diesen Migrationsströmen führen muss. - Das Gefälle zwischen EU/USA usw. und Afrika muss irgendwie ausgeglichen werden können, ansonsten wird es genau so weitergehen und event. sogar noch schlimmer werden.
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    4. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Björn Christen, Bern : So wenig wie Europa am "Deutschen Wesen" genesen kann, kann Afrika am "Europäischen Wesen" genesen. Was da an Entwicklungshilfe früher geleistet wurde, war eigentlich immer eine Art eigennützige Wirtschaftshilfe der Geber, welche auch dem Empfänger rein gar nichts gebracht hat, als vielleicht Korruption usw. - Kein Ein-& Auskommen vor Ort in der Heimat führt autom. zur Flucht aus der Heimat ! - Die Globalisierung fördert diese Entwicklung leider massgeblich.
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    5. Antwort von Björn Christen, Bern
      @Haller - es gibt durchaus Afrikaner, Intellektuelle wie z.B. der Filmemacher Jean-Pierre Bekolo, der findet, dass die Rückkehr Weissen nach Afrika keine schlechte Sache wäre. Bekolo weiss, dass mit dem Ende der Kolonialisierung das Zeitalter der einheimischen Kleptomanie begann, die Afrika letztendlich viel schlimmer beinträchtig hat. Lesen Sie auf welt.de mal den Artikel "Warum die Weißen nach Afrika zurückkommen sollen", der sich um Bekolo dreht.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    2) Die meisten Schlepper haben ihre Strategie geändert und bringen die Kunden nur noch bis in Reichweite der Auffangschiffe der angrenzenden europäischen Länder. Spart Treibstoff und erhöht die Lieferfrequenz. Daher können die Schlepper jeden Tag zwischen 500 und 1000 Personen nach Europa liefern,manche Tage sind es sogar noch mehr. Die Sonderzüge von Süditalien und die florierenden Pendelbusse nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz können die Reisenden fast nicht mehr transportieren...
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Wir wollen unsere Grenzen wieder selber kontrollieren dürfen. Deshalb riskieren wir die Kündigung der Bilateralen und stimmen am Sonntag JA zur Masseneinwanderungsinitiative.
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