Kältewelle im Nahen Osten

Die heftigsten Winterstürme seit zehn Jahren haben den Nahen Osten heimgesucht. Jerusalem liegt unter einer weissen Decke. Die wichtigste Autobahn Israels wurde gesperrt. In Jordanien trifft die Kälte vor allem die syrischen Flüchtlinge.

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Wintereinbruch im Nahen Osten

Eine Kältewelle sorgt für Schnee in der Region. Unter der Kältewelle leiden vor allem syrische Flüchtlinge.

Israel hat mit ungewöhnlich grossen Schneemengen zu kämpfen. Heftige Winterstürme haben das Land zum Teil lahm gelegt. Wegen schwieriger Strassenverhältnisse ordneten die Behörden vorsichtshalber die Schliessung aller Schulen und Kindergärten an.

Die wichtigste Autobahn Israels zwischen Jerusalem und Tel Aviv wurde wegen Eisglätte in beiden Richtungen gesperrt. Im Norden Israels und im Westjordanland wurden ebenfalls mehrere Strassen wegen Schneefalls gesperrt.

Helfer schlagen Alarm

In den Lagern der syrischen Flüchtlinge in Jordanien verschärft sich die ohnehin prekäre Situation der Menschen. Die Lebensbedingungen sind desolat: Es fehlt an Essen und Wasser. Nun kommt die eisige Kälte dazu. Die Hilfsorganisationen schlagen Alarm. Eine Wetterbesserung ist nicht in Sicht.

Seit dem Wochenende wird die Region von den heftigsten Winterstürmen seit zehn Jahren heimgesucht. Starke Niederschläge setzten Häuser, Strassen und Felder unter Wasser. Mindestens zwei Menschen starben in den Fluten. Die Schäden in der Landwirtschaft und der Infrastruktur gehen in die Millionen.