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International Kanada fliegt erste Luftangriffe gegen IS

Die kanadische Regierung zeigt Entschlossenheit: Erstmals hat das Land Luftangriffe gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) im Irak durchgeführt. Damit unterstützt Kanada die von den USA angeführte Koalition gegen die Extremisten.

Kanadischer Kampfjet bei der Landung auf einem Flughafen
Legende: Zwei kanadische Kampfjets bombardierten IS-Ziele in der Nähe der irakischen Ortschaft Falludscha. Reuters/Archivbild

Kanadische F-18-Kampfjets haben am Sonntag Ziele in der zentralen Region Falludscha angegriffen, wie der kanadische Verteidigungsminister Rob Nicholson mitteilte. Es waren die ersten Luftangriffe der kanadischen Luftwaffe.

Dem rund vierstündigen Einsatz gegen die Extremistenstellungen gingen demnach zweitägige Erkundungsflüge voraus. Alle Kampfjets seien nach der Mission ohne Zwischenfälle wieder in ihrer Basis in Kuwait gelandet, teilte die Regierung mit.

Operation vom Parlament genehmigt

Zu «Schäden» durch die Luftangriffe wollte sich das Verteidigungsministerium zunächst nicht äussern, am Dienstag werde es dazu detaillierte Informationen geben, hiess es.

Das kanadische Parlament hatte Anfang Oktober grünes Licht für den Militäreinsatz im Irak gegeben. Kanada unterstützt damit die von den USA angeführte Koalition gegen den IS. Die radikalen Kämpfer hatten in den vergangenen Monaten die Kontrolle über weite Teile des Nordiraks sowie Syriens übernommen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    " Oft vereint sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte " . - Wilhelm Busch Newton gewinnt sicher....
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  • Kommentar von Hans Weiler, St. Gallen
    @Kerzenmacher. Aggressiver als der Westen mit Israel tritt niemand auf. Man erkennt seine Verwandtschaft vielleicht mit Terrorbanden wie IS etc. So zu tun, als wäre das eine im Sinne einer gottgegebenen Ordnung und das andere des Teufels entspricht der naiven Logik eines Kindes. Auf den eigenen Schatten reagiert der Mensch meist empfindlich und will ihn schleunigst jemand anderem anhängen, um vom eigenen Schuldbewusstsein abzulenken. Genauer betrachtet auch kindisch.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Die Türkei unter R. Erdogan tritt gegenüber seinen Nachbarn immer aggressiver auf, provoziert Konflikte, in dem Wissen, einem starken Militärbündnis anzugehören. Selbst gegenüber Israel kann R. Erdogan den Mund nicht voll genug nehmen. Passt die Türkei mit ihrem antiwestlichen Kurs noch in ein westliches Militärbündnis? Die NATO hat keinen Platz für Länder mit Regierungen, die sich wie Halbstarke benehmen. Die USA sollten dies R. Erdogan deutlich machen.
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