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International Kerry auf zehnter Friedensmission in Nahost

US-Aussenminister Kerry erhöht den Druck auf Israel und Palästinenser. Bei seiner neuen Vermittlungsmission will er beide Seiten auf die Eckpunkte einer Friedensregelung festlegen. Die aber sträuben sich.

Kerry steigt aus Flugzeug.
Legende: Kerry hatte die drei Jahre blockierten Direktgespräche zwischen den Konfliktparteien Ende Juli wieder in Gang gebracht. Keystone

US-Aussenminister John Kerry will Medienberichten zufolge bei seiner Nahost-Vermittlung eine Rahmenvereinbarung vorlegen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu empfing Kerry in Jerusalem. Am Freitag will Kerry den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Ramallah treffen.

Das Dokument enthält Regelungen für alle grundlegenden Forderungen Israels und der Palästinenser. Darin inbegriffen ist die Schaffung eines Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 sowie die Anerkennung Israels als jüdischem Staat durch die Palästinenser. Dies berichtet die Zeitung «Jerusalem Post».

Ziel des Abkommens ist, dass beide Seiten über die schwierigen Details eines Friedensabkommens weiter verhandeln können. Die Frist für die jetzigen Gespräche läuft Ende April aus.

Beide Seiten mauern

Die Widerstände gegen Kompromisse sind innerhalb der siedlerfreundlichen israelischen Regierung und in der palästinensischen Autonomiebehörde von Präsident Mahmud Abbas enorm. Zudem trauen sich beide Seiten nicht über den Weg. Die Verhandlungspositionen liegen gemäss Medienberichten noch weit auseinander.

Die im Juli wiederaufgenommenen Gespräche werden überschattet von Gewalt auf beiden Seiten sowie neuen israelischen Siedlungsprojekten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Max Hug, Luzeren
    Einen Frieden zwischen Islam und Judentum wird und kann es NIE geben. Da nützen alle diplomatischen Bemühungen rein gar nichts.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Lieber John, “Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet.” - Na, erkennst du dich? Mach dich endlich dort nützlich, wo man dich evtl. braucht (z.B. in Syrien, wo seit Wochen 2000 Christen von Jihadisten festgehalten und mit dem Tod bedroht werden; davon hört man weder in den USA noch vom CH-Staatsfernsehen auch nur einen Ton!), anstatt ausgerechnet im friedlichsten Land im ganzen Nahen Osten Frieden stiften zu wollen.
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    1. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      Sie scherzen. Israel ist DER Kriegstreiber im Nahen Osten schlechthin. Der gesamte Nahost-Konflikt fusst einzig und allein darauf, weil der Staat Israel ausgerechnet inmitten arabischen Gebietes gegründet worden war. Würde Israel z.B. auf dem Gebiet der USA liegen, dann könnte das Land viel eher in Frieden leben.
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    2. Antwort von Björn Christen, Bern
      @Würz - Israel auf "arabischen Gebiet"? Was rauchen Sie?! Bis der Islam via Jihad von der arabischen Halbinsel herkommend in Palästina eindrang, gab es dort gar keine Araber. Die Juden haben dort erwiesenermassen eine mehr als 3000-jährige Geschichte und Sie reden von "arabischen Gebiet"? LOL - Es ist nicht die Schuld der Juden, dass sie ihren, von der UNO ratifizierten Staat 1948 annahmen und die Araber ihren ablehnten, aber heute rumheulen, weil sie das wollen, was sie damals ablehnten.
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Der Würz hat recht: Vor dem II. Weltkrieg erstanden die Juden noch rechtmässig palestinensisches Land, nach der Gründung des Staates Israel wurden sämtliche Skrupel beiseite geschoben.
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