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International Militärische Erfolge gegen Islamisten in Mali

Malische und französische Truppen sind bis zur Wüstenstadt Timbuktu vorgerückt. Die französische Luftwaffe bombardierte zudem Stellungen radikalislamischer Rebellen in der Region Kidal im Nordosten des Landes. Kidal gilt als Hochburg der Rebellen.

Die Soldaten hätten das Gebiet um Timbuktu unter ihre Kontrolle gebracht, sagte ein Armeesprecher. Zudem befinde sich die Islamisten-Hauptstadt Gao nun ganz unter der Kontrolle der Armee. Die Truppen hatten am Samstag den Flughafen und eine wichtige Brücke über den Niger besetzt.

Islamisten-Hochburg bombardiert

Bei Luftangriffen wurde auch das Haus des Chefs der Islamistengruppe Ansar Dine zerstört. Malische Sicherheitskräfte bestätigten die Zerstörung des Hauses von Rebellenchef Iyad Ag Ghaly in der Stadt Kidal.

Legende: Video Helikopter kreisen über Truppen in Mali (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 0:28 Minuten.
Aus News-Clip vom 27.01.2013.

Kidal gilt als Hochburg der Gruppe Ansar Dine, einem Verbündeten des Terrornetzwerkes Al Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI). Sie fordert Autonomie für den Norden Malis und die Umsetzung des islamischen Rechts der Scharia.

Die Islamisten haben seit April den Norden Malis unter ihrer Kontrolle. Als sie vor rund zwei Wochen in Richtung Süden vorrückten, griff Frankreich militärisch ein. Auch die westafrikanischen Staaten entsandten Soldaten.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von H. Girschweiler, 9500 Wil SG
    Es handelt sich bei den Rebellen um diverse Gruppen mit ebensovielen Zielrichtungen. Ich gehe davon aus, die Franzosen und Mali wissen dies genau. Es geht darum, dass die gemässigten Tuaregs gestärkt werden um die Fundamentalisten im Zaume zu halten. Wenn das, zusammen mit den Truppen vom Tschad, Niger u. Bourkina Fasso, sowie der franz. Luftwaffe und der wüstenerfahrenen Fremdenlegion, gelingt, gibt es durchaus Chancen zu einem relativ raschen Ende. Mali muss den Tuaregs aber entgegenkommen.
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  • Kommentar von Marcel Löhrer, St. Gallen
    Es geht hier nicht allein um Glauben. Schlimm sind immer die Extremisten, gleich welcher Religion sie angehören.Hier geschieht genau das Richtige. Könnte aber ein Vietnam für die Franzosen werden. Gefährlich wir dieser Krieg, wenn er von den Islamisten ind ganze Wlt verschleppt wird. Der Islam an sich, normal gelebt, eine friedliche Glaubensgemeinschaft.
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  • Kommentar von Vreni Müller, Chur
    In Syrien werden genau diejenigen unterstützt, die man in Mali bekämpft. So viel zum "friedlichen" Islam...!
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