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International Mögliche Sexualdelikte: Assange muss Rede und Antwort stehen

Wikileaks-Gründer Julian Assange lebt immer noch im Exil der ecuadorianischen Botschaft in London. Den Fragen der schwedischen Behörden wegen angeblicher Sexualdelikte kann er dort aber nicht mehr entgehen.

Julian Assange auf einer Leinwand – im Vordergrund der Rücken eines Mannes.
Legende: Assange lebt seit 2012 im Exil der ecuadorianischen Botschaft in London. Er will einer Auslieferung an die USA entgehen. Keystone

Wikileaks-Gründer Julian Assange wird nach Worten des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa voraussichtlich in den nächsten Tagen in der Botschaft Ecuadors in London befragt.

Correa sagte in Quito, ecuadorianische Beamte würden Assange auf der Grundlage der Fragen der schwedischen Behörden vernehmen. Darauf hatten sich die beiden Länder im Dezember geeinigt.

Assange fürchtet Auslieferung an USA

Assange lebt seit Juni 2012 in der Botschaft mitten in London, um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen. Dort besteht Haftbefehl gegen den 44-Jährigen wegen angeblicher Sexualdelikte.

Der Australier bestreitet die Vorwürfe. Er fürchtet nach eigenen Angaben, an die USA ausgeliefert und für die Enthüllungen seiner Plattform Wikileaks verurteilt zu werden.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Cherubina Müller (Republic of Lakotah)
    Es müsste ja einen Aufschrei geben wenn Medien mundtot gemacht werden sollen, die Anschuldigungen gegen Assange sind ja so fadenscheinig und lächerlich von den Schweden zusammengeschustert worden. Europas Pressefreiheit ist am Boden wie das Beispiel der WDR - Journalistin Claudia Zimmermann beweist: in einer Talksendung eines niederländischen Radiosenders hatte sie erklärt, die öffentlich-rechtlichen Medien seien "angewiesen, pro Regierung zu berichten"., musste es aber nachträglich dementieren.
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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Sofern richtig erinnert: Assange und diese Frau hatten am Abend einvernehmlichen Sex mit Gummi. So beide. Am Morgen danach dann ohne Gummi nicht einvernehmlich. So die Frau. Schwedens Staatsanwaltschaft müsste sich vielleicht fragen, wie sie da irgendwie ein Einvernehmen oder nicht-Einvernehmen feststellen könnte, rein theoretisch. Assange's Aussagen kann mann oder frau sich vorstellen. Nach der Befragung sollte er sich wieder frei bewegen können in GB, bzw. der EU.
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    1. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      @A.Bauert. Sofern die USA ihren Auslieferungsantrag aufrecht erhalten, und das ist wohl anzunehmen, wird sich Assange - ob schuldig oder nicht - niemals frei in Europa bewegen können. Diese Tatsache wurde uns letztes Jahr in Form von krimireifen Festnahmen der Fifa- Verantwortlichen dokumentiert.
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  • Kommentar von Florian Frey (flofre)
    Der Eingangstext scheint mir etwas irreführend: "Den Fragen der schwedischen Behörden wegen angeblicher Sexualdelikte kann er dort aber nicht mehr entgehen." Er suggeriert, dass Assange der Aussage entgehen wolle. Was wohl falsch ist, wenn er ja 2015 einer Einvernahme durch schwedische Staatsanwälte in der Equa.Botschaft/London zugestimmt hatte.
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