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International Nach den Anschlägen in Thailand tappt die Polizei im Dunkeln

Eine Serie von Bombenanschlägen hat in den vergangenen Tagen Thailand erschüttert. Auf der Suche nach den Urhebern der Attacken scheinen die Sicherheitskräfte allerdings noch keine entscheidenden Fortschritte gemacht zu haben.

Legende: Video Thailand nach dem Anschlag abspielen. Laufzeit 2:07 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.08.2016.

Nach den Bombenanschlägen in Thailand haben die Ermittler auf der Suche nach den Verantwortlichen noch keine heisse Spur. «Es hat noch keine Festnahmen gegeben», sagte der Vize-Sprecher der thailändischen Polizei, Piyapan Pingmuang. Auch gebe es noch keine Verdächtigen, die Motive für die Taten seien unklar.

Der stellvertretende Chef der nationalen Polizei, Pongsapat Pongcharoen, machte hingegen bereits Ankündigungen vor den Medien: «Wir hoffen aber, heute oder spätestens am Sonntag eine Liste von Verdächtigen zu haben.»

Polizei schliesst Terrorakt aus

Am Donnerstag und Freitag waren binnen weniger Stunden insgesamt elf Sprengsätze im Badeort Hua Hin, auf der Insel Phuket sowie im äussersten Süden Thailands explodiert. Vier Menschen wurden getötet, dutzende weitere verletzt.

Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Die thailändische Polizei schloss einen Terrorakt allerdings aus.

Hua Hin liegt rund 200 Kilometer südlich der thailändischen Hauptstadt Bangkok und ist ein beliebtes Reiseziel bei in- und ausländischen Touristen. Der am schwersten von den Anschlägen getroffene Badeort fürchtet nun einen Rückgang der Touristen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Maligan Jury (jury maligan)
    Auffällig ist, dass die Anschläge genau dort passiert sind, wo das Referendum mit über 80% angenommen wurde. Man kann gut daraus schliessen, dass nun von den unterlegenen Referendumsgegnern ein Denkzettel gegen das Militär organisiert wurde und dem Tourismus schaden sollte.
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  • Kommentar von Albert Planta (Plal)
    Man könnte mal bei den grössten Feinden der Regierung nachforschen, z. B. beim Shinawatra-Clan.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Die Situation ist eh etwas vertrackt in dieser Mischung aus Militär, Königshaus und manchen politischen "Führern". Und mitunter machen Thailänderinnen lieber das, was andere auf der Welt woanders auch machen: Sie schauen sich irgendwelche TV-Serien an und fiebern mit den Hauptfiguren darin mit.
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Denkbar, aber doch nicht so wahrscheinlich wie Sie glauben. Dieser Clan und ihre Anhaenger würden genau damit auch zu viele Sympathien in der Bevölkerung verlieren und sich selber damit diskreditieren. - Diese Anschlaege müssen einen anderen Hintergrund haben. Da ist ein Zusammenhang mit den Rebellen im Sueden sehr viel mehr wahrscheinlicher, aber nicht belegbar. Übrigens halten sich die Behoerden hier in solchen Sachen sehr bewusst viel bedeckter gegenüber den Medien.
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    3. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Die Soap-& Sitcoms sind hier sehr beliebt. Ebenso echauffiert man sich in politischen Dingen und gerade bei solchen terroristische Anschlaegen nicht so wie man das bei uns macht. Das liegt in der Mentalitaet der Thailaender und da wird die Empoehrung über eine Schandtat nicht so intensiv wie bei uns zelebriert. - Also ich tippe gefühlsmässig auf Rebellen im Sueden, die da versuchen sich mediales Gehoehr zu verschaffen. Das geht hier nur, wenn man auf den Tourismus zielt.
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