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Nach den Midterm-Wahlen Milde gegenüber den Demokraten – gehässig zu Journalisten

Legende: Video Versöhnliche Töne von Trump abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.
Aus Tagesschau vom 07.11.2018.
  • US-Präsident Donald Trump äusserte sich in einer Medienkonferenz zu den Midterms.
  • Mit dem Abschneiden der meisten republikanischen Kandidaten zeigte er sich zufrieden – nicht so mit den anwesenden Journalisten: Mit diesen lieferte sich Trump teils heftige Wortgefechte.
  • Grösstenteils versöhnlich gab sich der US-Präsident in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Demokraten. Er hofft auf «eine wunderbare Situation über Parteigrenzen hinweg».
  • Gleichzeitig warnte er die Demokraten davor, weitere Untersuchungen gegen ihn einzuleiten.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 19:30

    Hiermit beenden wir den Liveticker zur Medienkonferenz von US-Präsident Donald Trump zu den Midterms. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

  • 19:28

    Trump beendet die Pressekonferenz nochmals mit einer Medienschelte. «Es ist nicht gut, was die Medien machen und ich habe das Recht zu kämpfen. Und ich tue das nicht für mich, sondern für die Menschen in diesem Land.»

  • 19:27

    Eine Journalistin weist Trump darauf hin, dass die Resultate der Midterms zeigten, dass er mit seiner Politik Menschen abschrecke, beispielsweise Frauen in den Vororten von grossen Städten. Der US-Präsident erwidert: «Schauen Sie die Resultate an. Normalerweise sind Zwischenwahlen ein Misserfolg für die Regierungspartei. Aber schauen Sie sich die Resultate an! Ich habe an Kundgebungen teilgenommen und es zeigte Wirkung, zum Beispiel in Ohio.»

  • 19:22

    Eine Journalistin will vom Präsidenten mehr zu den Problemen in den Stimmlokalen von Georgia wissen. Angeblich mussten die Menschen stundenlang auf die Stimmabgabe warten. Trump antwortet: «Ich liebe den Staat, ich liebe Georgia. Ich habe gehört, die Wahl sei sehr effizient gewesen. Für Genaueres müssen Sie die Behörden dort fragen.»

  • 19:11

    Ein Journalist will wissen, was der Präsident gegen den steigenden Antisemitismus macht. Trumps Antwort: «Niemand hatte so viel Erfolg mit Israel wie Donald Trump.»

  • 19:06

    Ein Journalist fragt nach genaueren Informationen zur Zusammenarbeit mit den Demokraten. Donald Trump antwortet: «Wir sollten auskommen und Sachen erledigen. Aber wenn Untersuchungen laufen werden, dann wird nichts erledigt. Was ich heute über Nancy Pelosi sagte, war nicht sarkastisch. Sie hat lange und hart gearbeitet.»

  • 18:58

    Ein Journalist fragt, ob Trump nicht seinen Tonfall ändern wolle. Seine Antwort: «Ich wäre gut in einem sanfteren Ton. Das wäre einfacher für mich. Aber wenn man unfair behandelt wird, muss man das so machen. Ich werde unfair abgebildet in den Medien.»

    Legende: Video Die Bevölkerung liebt mich abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 18:51

    Ein Journalist fragt, ob das letzte Nacht wirklich ein absoluter Sieg gewesen sei. Trump erwidert: «Es war fast ein perfekter Sieg. Wir kommen damit klar. Ich habe Georgia gewonnen. Obama und Winfrey haben dort hart gearbeitet. Ich hatte niemanden ausser mir selbst. Wir haben gewonnen.»

  • 18:44

    Eine Journalistin will mehr wissen zur Zusammenarbeit mit Russland während der Präsidentschaftswahlen. «Ich könnte in diesem Moment jeden feuern und diese Ermittlungen beenden», so Trump. «Aber ich lasse die Untersuchungen weiterlaufen, obwohl sie viel Geld verschwenden.»

    Legende: Video Die Russland-Affäre soll ein Ende haben abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 18:39

    Der Reporter präzisiert: «Das war keine Invasion, warum sagen Sie Invasion?» Trump erwidert: «Ich möchte, dass sie legal kommen. Menschen dürfen legal kommen.» Der Reporter insistiert. Das sei keine Invasion gewesen. «Das genügt», ruft Trump. «Legen Sie das Mikrofon weg. CNN sollte sich schämen.»

    Legende: Video Trump zu CNN-Reporter: «Es reicht!» abspielen. Laufzeit 01:25 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 18:36

    Ein Journalist von CNN fragt: «Haben Sie Immigranten im Wahlkampf dämonisiert, Herr Präsident?» Daraufhin wird Trump wütend. «Sie sind ein sehr unhöflicher Mensch», sagt Trump zum Reporter. «Wenn Sie sich so verhalten, dann sind Sie der Feind des Volkes.»

  • 18:31

    Jetzt stellen die Journalisten Fragen. «Sie wollen über die Parteigrenzen hinaus zusammenarbeiten – aber glauben Sie, dass das wirklich der Realität entspricht?» Trump antwortet: «Ja, die Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus, ich erwarte gute Ideen von ihnen, die ich unterstützen kann. Ich wäre gerne mit den Demokraten einig.»

    Legende: Video «Die Demokraten sind einverstanden: Die Mauer braucht es.» abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 18:23

    Trump lobt Mitch McConnell, den Mehrheitsführer der Republikaner im Senat. Und zu Nancy Pelosi, der angehenden Mehrheitsführerin der Demokraten im Kongress, sagt Trump. «Ich werde gerne mit ihr zusammenarbeiten.»

    Legende: Video Trump lobt republikanische Kandidaten abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 18:15

    Trump zeigt sich gegenüber den Demokraten versöhnlich. «Es könnte eine wunderbare Situation geben über Parteigrenzen hinweg.» Die Demokraten werden mit Ideen zum Gesundheitswesen und zur Infrastruktur kommen. Trump: «Zeigt mir, was ihr habt!» Aber Trump macht klar, dass er keine Untersuchungskommissionen der Demokraten wegen der Russlandaffäre oder seiner Steuerangelegenheit will. «Sie können das Spiel spielen, aber wir spielen es besser.»

  • 18:12

    «Wir stellen mehr Gouverneure. Dazu gehören auch drei Frauen, sehr talentierte Frauen, die sehr hart gearbeitet haben», so Trump weiter. «Die Verlierer haben sich zu wenig für mich ausgesprochen. Ich weiss nicht, ob ich glücklich oder traurig sein soll.»

  • 18:08

    «Wir Republikaner sind gegen kompetente und finanziell mächtige demokratische Kandidaten angetreten. Und sogar gegen Oprah Winfrey. Ich mag sie. Aber ich weiss nicht, ob sie mich noch mag», sagt Trump.

    Legende: Video Trump zum Vergleich mit Obama abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 18:04

    «Es hätte eine blaue Welle geben können, wenn wir nicht eine grosse Kampagne gefahren hätten» sagt Trump. «Obama hat 2010 bei den Midterms viele Sitze verloren. Wir nicht.»

    Legende: Video Trump zur «Blauen Welle» abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.11.2018.
  • 17:59

    «Das war ein grosser Tag gestern», beginnt US-Präsident Trump. Die republikanische Partei habe Geschichte geschreiben. Alle Erwartungen seien übertroffen worden. Und Trump kritisiert direkt die Medien: «Wir mussten gegen die Berichterstattung ankämpfen.»

  • 17:58

    Auf Twitter hat Trump die Wahlresultate als «tremendous success» («gewaltigen Erfolg») bezeichnet. Das wird wohl auch die Stossrichtung in den nächsten Minuten sein. Der Presseraum ist bis auf den letzten Platz mit Journalisten gefüllt.

  • 17:57

    Herzlich willkommen zum Liveticker zur Medienkonferenz von US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus in Washington. Trump wird über die Ergebnisse der Midterms Auskunft geben.

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43 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Dieses Verhalten ist ein typisch populistisches: Gut Wetter machen bei denen die mir nützen, alles andere ist der Feind. Drum kann das Fähnlein drehen wie der Wind bläst. Somit sind es für Trump ab jetzt die geschätzten Demokraten. Wird dereinst die Presse für Trump überlebennswichtig wird er sich auch denen gegenüber freundlich äussern. Von heute auf morgen. Das funktioniert bei allen Populisten in allen Ländern so. Menschen die gerne einem Führer nachlaufen fällt das bisweilen nur nicht auf.
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  • Kommentar von Stefan Gisler (Stefan Gisler)
    Heuchler par excellance... Zuerst alle Demokrraten beleidigen und verunglimpfen.... und jetzt hat er den Schiss in der Hose weil er Angst hat und er das Repräsentantenhaus und die Demokraten braucht. Verlogenster Päsident ever...
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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    Auf Trumps Überheblichkeit ist verlass. Alle Gewinne sind sein Verdienst, für die Verluste sind die anderen Schuld: «Die Verlierer haben sich zu wenig für mich ausgesprochen. Ich weiss nicht, ob ich glücklich oder traurig sein soll.» - «Ich habe Georgia gewonnen. Obama und Winfrey haben dort hart gearbeitet. Ich hatte niemanden ausser mir selbst. Wir haben gewonnen.» - Das Wort wir muss er abgelesen haben. Das kennt er sonst nicht. - Wie er mit der Patt Situation zurecht kommen wird? Let's see
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