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International Neue Flüchtlingswelle erreicht Italien

Auch am Wochenende riss der Flüchtlingsstrom nicht ab. Fast 2000 Flüchtlinge musste die Marine aus dem Meer retten.

Bootsflüchtlinge auf Schiffsdeck sitzend
Legende: Im laufenden Jahr sind bereits mehr als 100'000 Flüchtlinge in Italien angekommen. Reuters/archiv

Die italienische Marine hat über das Wochenende mehr als 1900 Bootsflüchtlinge aus Nordafrika im Mittelmeer gerettet. Die Marine brachte sie aufs Festland. Etwa 700 Migranten kamen mit dem Amphibienfahrzeug «San Giusto» in Salerno an, wie die Marine mitteilte.

Eine Fregatte hatte bereits am Freitag über 100 Flüchtlinge in Neapel an Land gehen lassen. In Reggio Calabria wurden 212 Migranten aufgenommen. Küstenwache und mehrere Handelsschiffe unterstützten die Marine. Zwei Migranten überlebten die gefährliche Überfahrt nicht.

Damit sind in diesem Jahr mehr als 100'000 Menschen meist mit kaum seetüchtigen Booten von Nordafrika aus nach Italien geflohen. 2013 waren es insgesamt nur 43‘000.

Rettungsaktion in Ägäis

In der Ägäis hat die griechische Küstenwache innerhalb von 48 Stunden insgesamt 287 Migranten aufgegriffen. 79 davon wurden am Montagmorgen vor den Inseln Chios, Leros und Samos gerettet. Sie hatten ihre Boote zerstört, um die Küstenwache zur Rettung zu zwingen. Die Flüchtlinge stammten überwiegend aus Syrien und Afghanistan.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Lara Lar, St.Gallen
    @Morf was soll man denn dazu noch sagen? Die Flüchtlingspolitik der EU hat versagt.EU Aussengrenzen haben meterhohe Zäune,wer aber da reinkommt ist sicher drin,sehr attraktiv,wie Lotto....und ich verstehe die Panik der SVP. Ich warte auch auf die ersten Ebola Fälle und die Flüchtlinge tun mir jetzt schon leid denn mit Ebola will sie garantiert keiner mehr aufnehmen.Dann sind die auch noch alle so eng zusammengepfercht. Es ist so ein Elend...und wie Italien damit zurechtkommt ist mir ein Rätsel.
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  • Kommentar von Ursula Morf, Thun
    Wo bleiben hier die Kommentare? Das kann doch so nicht weitergehen. Diese Bootsflüchtlinge müssen nach Afrika zurück gebracht werden. Erst recht in den Zeiten von Ebola. Sind die Politiker zu schwach für solche Entscheidungen? Wohin soll das führen? Eigentlich ist alles dazu schon gesagt worden, nur gehandelt wird nicht.
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  • Kommentar von w. pip, züri
    ... und ein mutmasslich erster ebola-fall eines flüchtlings in norditalien, derweil unsere "experten" noch keinerlei gefahr wittern und den schlaf des gerechten schlafen...
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Genau DAS wollte ich gerade schreiben... und wenn es wirklich EINEN Fall gibt, dann sind die von der Reise geschwaechten Fluechtlinge praedestiniert als Traeger des Virus.. wehe wenn die "Ausruecken" und durch Europa trampen.. ... na gehen wir weter "Schlafen"
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