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International Neue Gefechte in der Ukraine entflammt

Im Osten der Ukraine wird wieder gekämpft: 400 Separatisten griffen nach Angaben der ukrainischen Regierung mit Panzern Streitkräfte an.

Ukranische Soldaten
Legende: Ukrainische Truppen wurden gemäss Regierung von Panzern der Separatisten beschossen. Keystone

Die von Russland unterstützten Rebellen haben nach Angaben der ukrainischen Regierung die heftigsten Angriffe gegen die Regierungstruppen seit der Mitte Februar vereinbarten Waffenruhe gestartet. 400 Separatisten griffen mit Panzern ukrainische Streitkräfte rund um die Stadt Starohnatiwka an.

Diese liegt 50 Kilometer nördlich der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Die ukrainischen Truppen hätten die Offensive unter Einsatz von Artillerie gestoppt und Gelände zurückerobert, sagte ein Militärsprecher. Die Rebellen wiesen die Darstellung zurück und warfen ihrerseits den Regierungstruppen massiven Beschuss der Aufständischen vor.

Strategisch wichtige Stadt

Die von der Regierung kontrollierte Hafenstadt ist strategisch wichtig. Sie liegt am Asowschen Meer und unweit der Frontlinie. Mit ihrer Einnahme durch die Separatisten könnte die Grundlage für einen Landkorridor zwischen der russischen Grenze und der von Russland annektierten Halbinsel Krim entstehen.

Daher hat der Westen einen Vorstoss der Rebellen bei Mariupol immer wieder als Überschreiten einer roten Linie bezeichnet, die zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland führen würde.

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83 Kommentare

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  • Kommentar von C. szabo, Thal
    Die humanitärste Nation der Welt beglückt immer neue Länder. So viele Menschen würden diesen Menschen ihren Dank aussprechen und sie gerne auszeichnen. Doch die Humanitären haben global so viel zu tun, dass sie oft die Bescherung verpassen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Vielleicht gibt es einmal ein Forschungsprojekt, um die grossartigsten Humanitären zu untersuchen, damit alle diese Eigenschaften erwerben können.
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  • Kommentar von m.fischbacher, bern
    Die RF, will 50'000 UN Blauhelme in den Donbass entsenden...;)
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  • Kommentar von Stanic Drago, Delemont
    Aus Aviano ist gestern neue Waffenlieferungen an Ukrainer gelandet. UA hat jetzt 80000 Soldaten an Front. Nördlich bei Mariupol sind schwere Panzereinheiten zusammengezogen. In Granitnoe befindet sich seit gestern 2000 Eliten Soldaten. Bombardierung von Städten in Donbass geht weiter. Jetzt auch über den Tag. Wird Poroschenko Wagen ein Angriff?
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    1. Antwort von Marc Hofer, Birsfelden
      @Stanic Drago Angreifen....? Völlig Falsch...!! Poroschenko greift nicht an, sondern "verteidigt" sein Land, die Ukraine, gegen russisch-faschistische Invasoren und ihr Pro-Putinler/innen wollt dies einfach nicht wahrhaben!
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    2. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      @ M. Hofer: Würden Sie verneinen, dass die prorussische Bevölkerung in der Ostukraine gegen die neue Regierung in Kiew rebellierte und darauf hin Poroschenko Panzer und Soldaten schickte - um notabene gegen eigene Bürger vorzugehen? Warum hat Kiew ab diesem Zeitpunkt und bis jetzt nicht einmal den Versuch eines Dialoges unternommen, mit den unzufriedenen eigenen Bürgern in der Ostukraine? Sind ihnen die absolut unmenschlichen Aussagen Poroschenkos und Jazenjuk zu den Separatisten bekannt?
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    3. Antwort von N.Belg, Luzern
      M.Hofer Es "reicht" eigentlich, dass die Ukraine so "denkt" durch Propaganda...Weil die Regierung von Poroschenko so will um ihre Verbrechen gegen Donbass "rechtfertigen". Sind sie auch von dort?
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    4. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      H.Bernoulli, wer da genau Rathäuser besetzt hat, bleibe dahingestellt – "das Volk" eher nicht.... Auch bei uns kommt die Polizei und irgendwann die Armee, wenn die öffentliche Ordnung wiederhergestellt werden muss. Und auch bei uns sieht das oft nicht schön aus. Nur sind die Ordnungskräfte in der Schweiz nicht durch und durch unfähig und korrupt, und sie stehen auch nicht plötzlich einer mit Panzern und Artillerie ausgerüsteten Profi-Truppe gegenüber....
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    5. Antwort von Marc Hofer, Birsfelden
      @Bernoulli Ja „ein Teil“ des Ostukrainischen Volkes hat, aufgrund verlogener russisch gesteuerter Propaganda, rebelliert gegen Kiew. Als aber das „ganze“ Land wählen konnte wurde dem „anderen Teil(!!)“ des Ostukrainischen Volkes der Gang zur Urne verwehrt, bzw. die Urnen wurden von den russischen Invasoren zerstört. Ich weiss von meiner Ex-Freundin, dass ein grosser Teil gegen diese russischen Invasoren sind, aber wer getraut sich schon dies zu äussern, käme einem Todesurteil gleich.
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    6. Antwort von N.Belg, Luzern
      M.Hofer Wenn die radikalen Spezialeinheiten auf die Knie bringen, jeder versucht sich zu verteidigen!
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    7. Antwort von Marc Hofer, Birsfelden
      N.Belg Eben......Ukrainische Armee "verteidigt" sich gegen "russisch radikale Spezialeinheiten".......
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    8. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @M. Hofer: Poroschenko greift unter Anleitung das eigene Volk im Osten an. Zuerst "hungert" man es aus, um es dann zusammen zu schiessen. Groupies der Amerikaner, wovon es auch männliche gibt, wollen DAS einfach nicht wahr haben!
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    9. Antwort von Marcel Chauvet, Neustadt
      Die Russen Marine macht ja Manöver, mit dabei schon Raketen mit der Aufschrift "Auf Berlin" und "Für Stalin". Wäre schön und gut für den Frieden, wenn Poroschenko zumindest mal in der Ost-Ukraine diesen Russen Hitler stoppen könnte.
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