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International Nordkorea droht mit Atomtest

Nach der Ausweitung der UNO-Sanktionen gegen Nordkorea verschärft sich der Ton wieder: Die Regierung in Pjöngjang stiess offene Drohungen gegen den «Erzfeind» USA aus – und plant offenbar einen weiteren Atomwaffentest. Bereit dafür sei das Land, schätzen Experten.

Nordkorea hat einen weiteren Atomwaffentest angekündigt. Zudem droht das Land mit dem Start weiterer Langstreckenraketen – direkt gerichtet gegen den «Erzfeind» USA, wie es in einer Erklärung der Nationalen Verteidigungskommission heisst.

Hintergrund dürfte die Verurteilung Nordkoreas durch den UNO-Sicherheitsrat sein. Der Rat hatte am Mittwoch weitere Sanktionen beschlossen. Darunter Strafmassnahmen gegen mehrere ranghohe Mitarbeiter von Banken, Handelsunternehmen und Firmen für Weltraumtechnik. Sie dürfen nicht mehr ins Ausland reisen. Zudem werden ihre Auslandskonten und die ihrer Unternehmen eingefroren.

Zwei Atomtests in der Vergangenheit

Am Rande der Sicherheitsratssitzung in New York hiess es, die verschärften Sanktionen hätten zwar nur vergleichsweise geringe Auswirkungen. Wichtig sei jedoch, dass China die Resolution mitgetragen habe. China ist der einzige grössere Verbündete Nordkoreas und hatte bislang immer Zurückhaltung angemahnt. 

Ausländische Experten gehen davon aus, dass Nordkorea seit längerem für einen dritten Atomtest gerüstet ist. Auf die ersten Tests – 2006 und 2009 – hatte der Weltsicherheitsrat mit verschärften Sanktionen reagiert.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Nordkorea scheint sein Geld ausschliesslich in Waffen zu investieren. Da bleibt dann halt nichts mehr übrig für die hungernde Bevölkerung. Bleibt zu hoffen, die "Implosion" dieses Landes kommt bald.
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  • Kommentar von M. Keller, Thurgau
    Seit 1953 gibt es in Korea nur einen Waffenstillstand. Es wäre allmählich an der Zeit für einen Friedensvertrag. Würde zwar für die USA den Wegfall der "Achse des Bösen" bedeuten, aber die Welt wäre sicherer (was das Ziel des "Krieg gegen den Terrorismus" sei)... Hier könnte die Schweiz doch mal was nützliches machen - denn das die USA als Friedensvermittler .. naja falsch sind... sie vermitteln auch in einer anderen Gegend seit 50 Jahren - da Ergebnis ist bekannt...
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  • Kommentar von Fritz Frei, Buriram
    Die USA haben die hilflosen Idioten in N-Korea unter ständiger Überwachung. Auch Langstreckenraketen mit Atomsprengköpfen können mühelos abgefangen und zerstört werden. Und dann haben die Nordkoreaner einen Krieg angefangen. Der Gegenschlag wird alle wichtigen Einrichtungen zerstören. Südkorea wird den Norden zusammen mit den USA wieder aufbauen, so wie das die USA mit Deutschlanbd getan hatten. Etwas Besseres lann dem Volk nicht passieren!
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Abgesehen davon, das die USA nach dem Prinzip "Auge um Auge" agieren... erfolgt ein Erstschlag mit atomaren Waffen, folgt die Antwort ebenso atomar... Und da die Menschen im geogr. Raum Korea nicht wirklich fliehen können, wird zwar das Land aufgebaut etc, aber die Menschen ... Naja wollen sie freiwillig in eine Fallout-Zone ziehen? Weil - Koreaner die dort leben (wollen) wirds dann nicht mehr viel geben...
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    2. Antwort von Peter Scheuber, Beromünster
      Herr Fritz Frei, hoffentlich haben Sie recht. Es stellt sich die Frage, wann endlich Ihre Vorstelungen beginnen. Das Volk von Nordkorea kann einem ja wirklich leid tun.
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