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International Obama malt Szenario von Atom-Terrorismus

Der US-Präsident hat zum Abschluss des Gipfels für nukleare Sicherheit mit markigen Worten vor den Gefahren des atomaren Terrorismus gewarnt: Wenn der IS, «diese Verrückten», an radioaktives Material herankämen, «würden sie so viele Menschen wie möglich töten.»

Legende: Video Nuklear-Gipfel: Was beschlossen wurde abspielen. Laufzeit 1:28 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 02.04.2016.

Die Welt habe konkrete Schritte gemacht, um nuklearen Terrorismus zu verhindern, sagte US-Präsident Barack Obama zum Abschluss des Gipfels über nukleare Sicherheit in Washington.

Legende: Video Bilanz zum Nuklear-Gipfel von Thomas von Grünigen abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.04.2016.

Gleichzeitig warnte er jedoch: Die Bedrohung durch einen möglichen nuklearen Angriff von Terroristen sei real. Deshalb müssten die Teilnehmer des Nukleargipfels, und mit ihnen ihre Heimatländer, noch näher zusammenzurücken.

Kein Zweifel: der IS ist eine Gefahr

Barack Obama verwies insbesondere auf das Interesse der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an radioaktivem Material. «Kein Zweifel: Wenn diese Verrückten ihre Hände an dieses Material bekommen, würden sie so viele Menschen töten wie möglich», sagt er.

Tweet des Weissen Hauses

Der US-Präsident mahnte in Konsequenz ein gemeinsames internationales Vorgehen an, um die Bestände nuklearen Materials zu sichern und dem nuklearen Terror zuvorzukommen: «Keine Nation kann das alleine lösen.» Er dankte einer Reihe von Staaten für ihre Anstrengungen und Erfolge, ihre Bestände hoch angereicherten Urans zu reduzieren oder abzubauen.

Lob für Atomvertrag mit Iran

Zuvor hatte sich Obama mit der sogenannten P5+1-Gruppe getroffen, die den Atomvertrag mit dem Iran ausgehandelt hatte.

Obama dankte allen beteiligten Nationen, darunter auch Deutschland. «Wir sehen dank dieses Vertrages bereits jetzt echte Fortschritte», sagte er. «Für Iran wird es eine Zeit dauern, wieder vollständig in die Weltwirtschaft integriert zu sein, aber das Land beginnt bereits die Vorteile aus dem Vertrag zu sehen», sagte Obama.

Auch der Schweizer Bundespräsident nahm Teil

Am zweitägigen Nukleargipfel in Washington nahmen mehr als 50 Staaten teil. Die Schweiz war durch Bundespräsident Johann Schneider-Ammann vertreten. Im Mittelpunkt standen Fragen der Lagerung von Atommüll, zum Schutz vor nuklearem Terrorismus, aber auch die neuen von Nordkorea ausgehenden Aggressionen.

Am Treffen dabei waren ferner die Präsidenten Chinas und Frankreichs sowie der EU, ausserdem Grossbritanniens Premier und der russische Botschafter. Deutschland wurde von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vertreten.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von st. felder (FELD)
    Interessant, wie man sich in diesen Kommentarspalten wieder einmal in Anti-Amerikanismus übt. Sicher sind die Amis keine Musterknaben. Wer sie aber als das einzige Land darstellt, das bisher Atomterrorismus betrieben haben soll, hatte in der Geschichte wohl einen Fensterplatz. Wer sonst im Westen bietet diesem kranken IS denn die Stirn?
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    1. Antwort von Alex Kramer (Kaspar)
      Vielleicht haben Sie schon mal mitgekriegt, dass die USA im Irak und in Afghanistan panzerbrechende Munition verschossen haben mit ihren A-10 "Thunderbolt". Dabei hat man abgereichertes Uran verballert. Bilder gibt es im Netz, mit welchen Verstümmelungen und Missbildungen Kinder geboren werden, die eindeutig und vergleichbar mit dem sind, was Hiroshima und Nagasaki schon gezeigt haben. Pfui!
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    2. Antwort von Alex Kramer (Kaspar)
      Nachtrag: Und nun machen Sie einen auf Entrüstung mit der Fehlinformation, dass uns die USA deren selbst geschaffenen IS vom Hals halten würden, und relativieren damit den Einsatz von Waffen, die einer schmutzigen Bombe vom Prinzip und von der Wirkung her in nichts nachstehen? Pfui!!
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Und das sagt ausgerechnet der Präsident eines Landes, in dem einige Politiker ernsthaft einen atomaren Erstschlag gegen Russland diskutieren. Von wem die atomare (wie auch terroristische!) Gefahr schon immer am ausging, erfährt man z.B. unter dem Namen "Operation Northwood". Wenn die Welt erwachen würde und wirklich an Frieden interessiert wäre, müssten sich die Staaten zusammentun und die USA als die Brandstifter schlechthin unter UNO-Verwaltung stellen.
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  • Kommentar von Florian Lienhard (Florian Leon)
    Saudi-Arabien bombardiert mit US-Waffen und weiteren z.T. aus der Schweiz stammenden Militärutensilien den Jemen, ein seeeehr armes Land wo sicher der Nährboden für zukünftige Terroristen gelegt wird. Doppelmoral und das nicht nur der USA - ich schäme mich, tust du es auch ?
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