Obama plant strengere Waffengesetze

Nach dem jüngsten Amoklauf an einer Schule sagt US-Präsident Barack Obama den laschen Waffengesetzen den Kampf an. Seine Initiative soll über das Verkaufsverbot von Sturmgewehren weit hinausgehen.

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Bildlegende: Käufer von Schusswaffen (wie hier in Phoenix, Arizona) sollen nach dem Willen Obamas künftig registriert werden. reuters/archiv

Die Taskforce, die Obama nach dem jüngsten Amoklauf in einer Schule in Newtown ins Leben gerufen hatten, prüfe unter anderem Hintergrund-Checks bei allen Waffenkäufern, berichtet die «Washington Post».

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Bildlegende: Obama hat die Waffengesetze fest im Blick. Im Weissen Haus scheinen Pläne für scharfe Waffengesetze unter Obamas Regie zu reifen. Reuters/archiv

Ausserdem solle der Verkauf und der Wiederverkauf von Waffen auf nationaler Ebene beobachtet und registriert werden. Als eine weitere Massnahme seien schärfere Strafen gegen das unerlaubte Waffentragen etwa in der Nähe von Schulen ins Auge gefasst.

Auch wer Schusswaffen an Minderjährige abgebe, müsse künftig mit härteren Strafen rechnen, schreibt die Zeitung.

Verkaufsverbot für Sturmgewehre

Obama hatte nach dem Massaker von Newtown klargemacht, dass er mit aller Schärfe gegen laxe Gesetze vorgehen wolle, aber keine Einzelheiten genannt.

Als eine Massnahme galt stets ein Verkaufsverbot für halbautomatische Sturmgewehre an Privatleute.

Verfassung bleibt unangetastet

Obama hatte allerdings auch klargestellt, dass er das Recht auf den Besitz und das Tragen von Waffen, nicht antasten wolle.

Die Waffenlobby National Rifle Association lehnt schärfere Gesetze ab und betonte, im Kern müsse jeder Amerikaner in der Lage sein, einem Angreifer mit einer eigenen Schusswaffe zu begegnen.

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Lasche Waffengesetze

3:03 min, aus 10vor10 vom 18.12.2012