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International Paris gedenkt der Anschlags-Opfer

In der französischen Hauptstadt haben die Feierlichkeiten zum Gedenken an die 130 Opfer der islamistischen Anschläge vor einem Jahr begonnen. Präsident François Hollande enthüllte an den Orten der Attentate Gedenktafeln. Offizielle Reden waren für das stille Gedenken nicht geplant.

Legende: Video Fast spür- und greifbare Stille abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.11.2016.

Mit nüchternen Zeremonien an den Anschlagsorten erinnerte Frankreich an die Terroranschläge vom 13. November 2015. Staatspräsident François Hollande besuchte dabei die Orte, an denen sich die Attentate vor einem Jahr ereignet hatten. Reden Hollandes oder anderer Verantwortlicher waren nicht geplant, in Abstimmung mit Opferverbänden hatten sie sich für ein zurückhaltendes Gedenken entschieden.

Am Morgen enthüllte Hollande vor dem Stade de France eine Gedenktafel. Auf der Plakette steht der Name des Passanten, der bei einer der drei Explosionen getötet wurde.

Anschliessend begab sich der Präsident in Begleitung der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und mehrerer Regierungsmitglieder an die Anschlagsorte im Osten der Stadt, wo Islamisten auf Besucher mehrerer Bars geschossen hatten. Am Abend fand in der Kathedrale Notre Dame eine Messe statt.

Bataclan-Wiedereröffnung mit Sting-Konzert

Insgesamt waren in der Pariser Terrornacht 130 Menschen ermordet worden. Die meisten Opfer forderte der Anschlag dreier schwerbewaffneter Terroristen auf den Konzertsaal Bataclan. Die Veranstaltungshalle wurde am Samstagabend nach monatelangen Renovierungsarbeiten mit einem Konzert des britischen Musikers Sting wiedereröffnet.

Legende: Video Stings Wiedereröffnung des Bataclan abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 13.11.2016.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Meist treffen Terroranschläge ausschließlich unschuldige Zivilisten. Anschläge wie früher auf Entscheidungsträger sind heutzutage selten im Westen. Staaten wie Frankreich sind mitschuldig an der Eskalation und dem Misstrauen zwischen den Systemen. Religion ist wie fast immer ein Vorwand, um Naive für den Kampf zu gewinnen. Das funktioniert leider seit Urzeiten in Variationen ausgezeichnet. Der eigentliche Grund ist Machtausdehnung und/oder Verdrängung anderer Ethnien.
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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Was hat Frankreich unternommen um Islamisten Wasser abzugraben? Mir ist keine Aktion bekannt. Aber ich kann Duzend Aktionen erwähnen wo Frankreich und Deutschland alles unternommen haben um Islamisten in Aleppo zu beschützen. Vielleicht sollten Französe Schuldigen für Anschläge nicht zu weit von zuhause suchen?
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