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International Putin trifft Papst Franziskus im Vatikan

Papst Franziskus gewährte dem russischen Regierungschef Wladimir Putin eine Privataudienz. Das Treffen nährt Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche.

Legende: Video Privataudienz für Putin (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.11.2013.

Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat erstmals Papst Franziskus getroffen. In der rund 35 Minuten langen Privataudienz sprachen beide unter anderem über den Konflikt in Syrien und die Situation christlicher Minderheiten in der Welt.

Sowohl Franziskus als auch Putin hätten sich für ein Ende der Gewalt in Syrien angesprochen, teilte der Vatikan mit. Putin bedankte sich zudem für den Brief, mit dem Papst Franziskus im September bei den Teilnehmern des G20-Gipfels für Frieden in Syrien geworben hatte.

Das Treffen Putins mit dem Papst nährte auch Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche. Putin überbrachte Franziskus die Grüsse des Moskauer Patriarchen Kirill, wie Papst-Sprecher Federico Lombardi berichtete.

Eine Einladung zu einem Treffen habe es jedoch nicht gegeben. Putin überreichte Franziskus zudem eine Ikone, die eines der am meisten verehrten Bilder in der orthodoxen Kirche zeigt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Man kann von Putins Demokratie-Verständnis halten was man will, aber kein anderes europäisches Staatsoberhaupt hat den Mut, die systematische, mörderische Verfolgung von Christen in der islamischen Welt an den Pranger zu stellen und dem Islamismus vor der eigenen Haustür konsequent den Kampf anzusagen. Und ausgerechnet Putin war es, der Europa dazu aufgerufen hat, gemeinsam die Werte des Abendlandes zu verteidigen. Solche Worte wären von Merkel, Hollande, Cameron, etc. absolut undenkbar.
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    1. Antwort von A. Brunner, Zurich
      Absolut einverstanden: und die 3 letztgenannten Personen könnten wohl noch um einen gewissen Angestellten, Herr Burkhalter Didier, ergänzt werden, der sich in derselben Reihe von Kultur- und Landesverrätern wohl zu fühlen scheint ? ... der sich sogar als Vertreter der neutralen CH- Eidgenossenschaft für das Eingreifen von Terroristenbanden gegen rechtmässige Regierungen wie in Syrien, die Christen schützen, stark macht !? Wäre da nicht eine LV-Anklage und fristlose Amtsenthebung angebracht ?
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