Zum Inhalt springen

International Rotterdam: Polizei überwältigt Mann in Zug

Sondereinheiten der niederländischen Polizei haben einen Mann überwältigt. Dieser hatte sich im internationalen Zug Thalys am Rotterdamer Hauptbahnhof verschanzt. Der Mann sei festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die Passagiere seien in Sicherheit, meldet die Zugbetreibergesellschaft.

Legende: Video Verdächtiger Mann im Zug abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 18.09.2015.

Die schwerbewaffneten Spezialeinheiten haben einen Mann festgenommen. Dieser hatte sich stundenlang im internationalen Zug Thaliys am Rotterdamer Hauptbahnhof verschanzt. Dies bestätigte eine Polizeisprecherin. Unklar ist, ob der Mann bewaffnet war.

Passagiere in Sicherheit

Die Polizei hatte am Freitagmorgen den Hauptbahnhof von Rotterdam teilweise gesperrt und den Thalys evakuiert. Polizei sowie eine schwer bewaffnete Anti-Terroreinheit hatten den Zug umzingelt. Alle Passagiere hatten den Zug verlassen.

Spezialeinheiten am Bahnhof

Kurz vor der Abfahrt des Zuges auf dem Weg nach Paris war der Mann nach Angaben der Polizei in den Zug gesprungen. Er hatte sich daraufhin in der Toilette eingeschlossen. Berichte von Augenzeugen, dass der Mann bewaffnet sei, konnte die Polizei bislang nicht bestätigen.

Der Betreiber Thalys meldete auf Twitter: «Sicherheitskräfte haben alles unter Kontrolle. Alle Passagiere in Sicherheit.»

Im August hatten Passagiere in einem Thalys auf dem Weg von Brüssel nach Paris einen bewaffneten Mann überwältigt und so einen möglichen Terroranschlag verhindert. Mehrere Menschen waren dabei verletzt worden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Erwin Jenni (ej)
    Was hier auf Europa an Terror zukommt ist sprichwörtlich erst der Anfang!Die offenen Grenzen der EU werden ihr zum Fluch.Vor Jahren erlebte Israel eine noch nie dagewesene islamistische Terrorwelle mit schrecklichen Ausmassen.Die Regierung lies als Schutz für die Bevölkerung einen Sicherheitszaun bauen.Seither ist ruhe.Warum hat die EU nichts aus den Konflikten in Nahost gelernt?Weil sie einseitig immer nur Israel für ihren Kampf gegen den Terror verurteilte.Jetzt kommt der Konflikt nach Europa!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Da ja ALLE ANDEREN Parteien, neben der verhassten SVP, keine Bedenken oder sogar Massnahmen gegen die nicht mehr endende Einwanderung (und späteren Islamisierung!), haben und äussern, kann die wählerstärkste Partei ALLEIN nichts ändern: ALLES was die SVP vorschlägt, traktandiert oder als Motionenen einreicht, wird durch die ANDEREN "Mitte-Links-Kuschelparteien" postwendend GEBODIGT und VERSENKT! Muss wirklich zuerst auch in der Schweiz ein grässlicher Terroranschlag passieren?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Johnny Torturo (Johnny T.)
    Gewöhnt euch daran. das wird in Zukunft noch schlimmer mit den vielen Ausländern, Flüchtlingen, offenen Grenzen etc. Es liegt an uns dies zu ändern, jedenfalls in der Schweiz, daher gibt es nur eine Partei, die SVP.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von B Biedermann (DerBied)
      die nationalität des mannes wurde noch gar nicht veröffentlicht! ausserdem wusste ich noch gar nicht, dass es bevölkerungsgruppen gibt, über die man sagt, dass sie sich mit besonderer vorliebe in zugtoiletten einschliessen?!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Bruno Vogt (b.vogt)
      @Biedermann, Wieso wohl wurde die Nationalität nicht genannt? Wäre es ein Holländer oder Franzose gewesen ich garantiere Ihnen man hätte es sofort geschrieben. Es gibt genügend Fälle wo die Nationalität von der Presse bewusst nicht genannt wird um die Bevölkerung nicht zu 'verängstigen'.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von B Biedermann (DerBied)
      @vogt meiner erfahrung nach ist es normalerweise andersherum (siehe die ganzen sensationsgeilen boulevardmedien). angst schüren ist einfach und verkauft sich gut, dank reisserischen titeln braucht es dann leider auch keine inhalte, um klicks oder umsätze zu generieren
      Ablehnen den Kommentar ablehnen