Rückschlag für Assad: Russland fliegt Landsleute zurück

Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat nicht mehr viele Freunde: Russland, eigentliche ein enger Verbündeter, holt nun seine Landsleute aus dem Bürgerkriegsland zurück. Die Regierung betont jedoch, dass es sich um keine Evakuierung handle.

Flüchtlinge im Libanon Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Moskau startet eine Rettungsaktion: Die geflüchteten Landsleute sollen bald heimkehren. Keystone/archiv

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Ein Bild der Zerstörung

Eine UNO-Delegation, die die Städte Homs und Telbis besucht hat, ist schockiert vom Ausmass der Zerstörung in den Hochburgen der Revolution.

Die Opposition hält derweil trotz internen Querelen an ihrem Plan fest, eine Übergangsregierung für die «befreiten Gebiete» in dem Land zu bilden.

Im Syrienkonflikt hat Russland eine Hilfsaktion für seine Bürger in dem arabischen Land begonnen. Zwei Transportmaschinen mit Ärzten und Psychologen an Bord sind unterwegs in die libanesische Hauptstadt Beirut.

Mehr als 100 Russen aus Syrien seien bereits in das Nachbarland Libanon geflüchtet, wie die Agentur Itar-Tass meldete. Unter ihnen seien vor allem Frauen und Kinder. Es ist das erste Mal, dass Moskau seine Bürger aus Syrien in Sicherheit bringt.

Regierungskreise betonten jedoch, dass es sich nicht um eine Evakuierung handle. Die Russen kehrten vielmehr freiwillig zurück. Moskau ist ein enger Partner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.