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International Scharfe Worte an Nordkorea

Plant Nordkorea den Start mehrerer Raketen? Die USA warnen die kommunistische Führung in Pjöngjang eindringlich. Washington sei auf alles vorbereitet.

Angesichts zunehmender Hinweise auf einen bevorstehenden neuen Raketenabschuss haben die USA ihre Warnungen an die kommunistischen Machthaber in Nordkorea verschärft.

«Nordkorea balanciert nahe an einer gefährlichen Linie», sagte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel. Die USA hätten alle Möglichkeiten mit jeder denkbaren Handlung Nordkoreas umzugehen, um die USA, ihre Interessen und ihre Verbündeten zu schützen.

Startrampen an der Ostküste

Zuvor hatte der südkoreanische Aussenminister Yun Byung Se erklärt, die Wahrscheinlichkeit des Abschusses einer Mittelstreckenrakete durch Nordkorea sei sehr hoch. Seine Regierung habe Nordkoreas Verbündete China und Russland ersucht, auf die Führung in Pjöngjang einzuwirken, um die seit Wochen zunehmenden Spannungen abzubauen.

Das südkoreanische Militär bestätigte, dass sich Nordkorea möglicherweise  auf den Abschuss mehrerer Raketen zur gleichen Zeit vorbereite. Die nordkoreanischen Streitkräfte hätten entlang der Ostküste mehrere mobile Startrampen aufgestellt.

Nordkorea hatte Ende Februar einen Atomtest unternommen und seitdem den USA und Südkorea mit Krieg gedroht. Die USA haben mit der Verlegung von Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen in die Region reagiert.

Rasmussen in Seoul

Nato-Generalsekretär Rasmussen ist zu einem Besuch in Seoul eingetroffen. Der Besuch sei für die Nato Chance, «ihre feste Unterstützung für Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel» zum Ausdruck zu bringen, so das südkoreanische Aussenministerium. Auch erhofft man sich eine «Botschaft gegen Nordkoreas Entwicklung von Nuklearwaffen».

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    In einer Weise hat Kim ja bereits Erfolg erzielt. Die Länder rund um ihn herum mustten den Bereitschaftsgrad erhöhen. Dieser BG-Status kostet, zehrt an den Resourcen und ist längerfristig kaum so aufrecht zu erhalten. Sobald er bekommen hat, was er will, kann er es über die Propagana in seinem Land als Erfolg verkaufen und gleichsam den Leuten vormachen, dass der böse Ami vor Nordkorea kuschen musste, oder gekuscht haben soll. - Ovomaltine-Effekt, kann's nicht besser, aber läger als zuvor !
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  • Kommentar von C.E.C.Yeager, Schweiz
    Drohen bringt nichts. Kim ging zu weit, und kann nicht zurück. Allerdings ist der Typ auch kaum eine gefahr. Sein ganzer stolz sind einige MiG-29B-12. Ja er hat Raketen, und ja er hat die Atombombe, aber er hat nicht die technologie um die Bombe auf die rakete zu packen. Alles blabla. Würde er die CH angreiffen, würde er warscheinlich gewinnen. Allerdings nur mit sehr grossen verlusten. Doch er bolzt ja gegen SK, China, Russland & USA.
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    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Yeager: Aber Hallo, da schätzen Sie die beste Armee der Welt und ihren Chefe, "unseren Bundes-Ueli" aber ganz falsch ein...gerade an diesem Trupp würde sich der Kim die letzten Zähne ausbeissen....-:)!
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  • Kommentar von A.Stahel, Kt. Zürich
    Ich bin absolut überzeugt davon, dass die Drohungen gegen Innen Wirkung zeigen sollen, nicht gegen Aussen. Etwas macht mir aber doch Sorgen: Das nordkoreanische Volk wird auf Krieg getrimmt, irgendwann muss dieses Schauspiel jedoch mit einem "Sieg" NKs beendet werden können. Dieser muss unbedingt verkündet werden, ohne das ein Schuss fällt. NK wird zwar nicht versuchen, mit Raketen Schaden anzurichten, aber die Reaktion der USA auf den blossen Start würde wohl zur Eskalation führen.
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