Schweiz verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Eingefrorene Gelder, ein ausgeweitetes Reiseverbot und ein verschärftes Exportverbot. Der Bundesrat zieht die Daumenschrauben an: Er hat die Sanktionen gegen Nordkorea verschärft.

Kundgebung in Pjöngjang. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Bilder aus Nordkorea sind weiter martialisch. Keystone

Der Bundesrat setzt damit eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates um. Die Bestimmungen treten am Donnerstag in Kraft. Unter anderem werden Gelder, die einen Zusammenhang mit dem nordkoreanischen Nuklear- und Raketenprogramm haben, eingefroren.

Auslöser war Nukleartest

Der Personenkreis, für den ein Ein- und Durchreiseverbot gilt oder deren Vermögenswerte eingefroren werden, wird ausgeweitet. Die Liste von Gütern, die nicht nach Nordkorea exportiert werden dürfen, wird verlängert.

Die UNO hatte am 7. März verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. Dies als Reaktion auf nordkoreanische Nukleartests Mitte Februar. Mit der angepassten Verordnung setzt die Schweiz diese Beschlüsse um.