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«Senioren-Ampeln» in Singapur Für Senioren bleibt es länger grün

  • Dank einer elektronischen Seniorenkarte bleibt die Fussgängerampel für Ältere in Singapur länger grün.
  • Der Stadtstaat reagiert damit auf die immer älter werdende Bevölkerung.
  • Bereits mehr als 1000 Ampeln sind mit der Sonderschaltung ausgestattet. Auch für Behinderte gibt es eine Spezialkarte.
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Aus dem Archiv: Die Städte in Asien werden immer digitaler
02:45 min, aus HeuteMorgen vom 12.04.2019.
abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.

Weltweit werden die Menschen immer älter. In Singapur ist die Bevölkerung sogar überdurchschnittlich alt. Die Senioren des Stadtstaats erhalten nun länger Zeit, um die Strasse zu überqueren. Dank einer elektronischen Seniorenkarte bleibt die Ampel zwischen drei und zwölf Sekunden länger grün.

Mehr als 1000 «Senioren-Ampeln» sind im Einsatz, wie es von offizieller Seite her heisst. Gerade in der Nähe von Krankenhäusern und Altersheimen verfügen viele Ampeln über die Sonderschaltung. Auch Behinderte können dank eine Spezialkarte von den längeren Grünphasen profitieren.

Die University of College London fand heraus, dass ein Fussgänger im Durchschnitt rund 1.2 Meter pro Sekunde zurücklegt, wenn er eine Strasse überquert. Je älter jemand ist, desto länger braucht er.

In Singapur erhalten Bewohner ab 60 Jahren eine Seniorenkarte. Fast 14 Prozent der gesamten Bevölkerung sind über 65 Jahre alt. Gemäss einer Studie der Vereinten Nationen wird im Jahr 2050 sogar fast die Hälfte der Bevölkerung Singapurs so alt sein.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Noch eine Idee. Vielleicht könnte man die Ampel nach Halbzeit auf Blinken umstellen.
    Viele laufen noch los und Sekunden später steht sie auf Rot. Besonders gehbehinderte Menschen und die ganze Rollatorinvasion hat da rechte Mühe.
  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Alle sollten so eine Karte erhalten, denn es gibt auch jüngere Menschen oder Kinder, die es mit kurzen Grünphasen kaum über die Strasse schaffen. Dafür braucht es keine Überwachungsmechanismen. Jeder soll sich sicher im Strassenverkehr bewegen können - alte und junge Menschen.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es soll gleich für alle Fussgänger längere Grünphasen geben. Sicherheit geht vor.
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Kinder sind nicht benachteiligt. Ich habe eine Schule in in der Nähe und viele
      müssen nach kurzer Zeit über die Hauptstrasse. Diese haben ein unwahrscheinliches Tempo drauf. Ausserdem haben alle Fahrhilfen, Roller
      sind angesagt. Rollbretter haben ausgedient. Und junge Leute, wenn sie nicht behindert sind, können das Tempo beschleunigen, falls sie noch
      Was mitbekommen mit dem Smartphone vor der Nase. Der Verkehr darf
      auch nicht zu lange gestaut werden. Leider .
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Das ist vorbildlich!