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International Sieben Tote bei Anti-Terror-Einsatz in Dagestan

In Machatschkala, der Hauptstadt Dagestans, haben Anti-Terror-Einheiten sieben Islamisten getötet. Die mutmasslichen Terroristen sollen am Abend zuvor eine Autobombe vor einem Restaurant gezündet haben. Die Stadt liegt 600 Kilometer östlich von Sotschi – dem Austragungsort der Olympischen Spiele.

Bei einem Anti-Terror-Einsatz im Nordkaukasus haben russische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben mindestens sieben Islamisten getötet. Unter den Toten war auch eine 26-jährige Frau, die als Selbstmordattentäterin ausgebildet worden sei, teilte das Anti-Terror-Komitee nach Agenturberichten mit.

Autowrack vor einem zerstörten Gebäude.
Legende: Der Einsatz des russischen Anti-Terror-Kommandos wurde vom russischen Fernsehen begleitet. Keystone

Die Terrorverdächtigen hatten sich in der Hauptstadt Machatschkala der Teilrepublik Dagestan in einem Haus verschanzt, bevor die Spezialeinheiten das Gebäude stürmten. Die mutmasslichen Terroristen sollen am Vorabend vor einem Restaurant in Machatschkala eine Autobombe gezündet haben. Dabei waren mehrere Menschen verletzt worden.

Ermittlern zufolge wollten die «Banditen», wie sie in der Behördensprache heissen, den Restaurantbesitzer für nicht gezahltes Schutzgeld bestrafen. Das Anti-Terror-Komitee teilte mit, dass vor der Erstürmung noch eine Frau mit drei Kindern das Gebäude habe verlassen dürfen.

Die Konfliktregion im Nordkaukasus wird seit Jahren von blutigen Machtkämpfen zwischen russischen Sicherheitskräften, Islamisten und kriminellen Banden erschüttert. Immer wieder kommt es auch zu schweren Anschlägen mit Toten und Verletzten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Und wo ist bitte das Problem das diese Terroristen aus unserer Geselschaft entfernt worden sind? Der Anti-Terror-Einsatz ist offenbar Notwendig.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Und der Tod von Terrorfürst Doku Umarow wurde auch noch vermeldet! Aber auch ohne Doku Umarow bleiben diese Terrorgruppen äusserst gefährlich und Anschläge in Sotschi scheinen nun erste Priorität zu besitzen, da mediale Aufmerksamkeit garantiert sein wird. http://www.kavkazcenter.com/eng/content/2013/12/27/18712.shtml
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