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International Signal an Russland: Nato verstärkt Ostflanke

Die Nato-Verteidigungsminister haben die Stationierung mehrerer tausend Soldaten in Polen und den drei baltischen Staaten beschlossen. Die an Russland grenzenden Länder fühlen sich seit der Annexion der Krim von dem mächtigen Nachbarn bedroht.

Die Nato schickt tausende Soldaten ins östliche Bündnisgebiet. Die Verteidigungsminister des Bündnisses kamen in Brüssel zusammen, um die Weichen für die Entsendung von etwa 4000 Soldaten nach Polen, Lettland, Estland und Litauen zu stellen.

Die USA, Grossbritannien, Deutschland und wahrscheinlich Kanada führen den Truppenaufmarsch an. «Wenn irgendein Bündnispartner angegriffen wird, wird die ganze Allianz als eine Einheit antworten», sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach dem Beschluss der Verteidigungsminister. Er betonte aber auch, dass die Nato keine Konfrontation mit Russland suche.

Deutschland zählt zu den vier Staaten, die eine Führungsrolle bei der Truppenstationierung übernehmen. Wie viele Soldaten wo stationiert werden, soll bis zum Nato-Gipfel in Warschau am 8./9. Juli geklärt werden. Wahrscheinlich werden mehrere hundert deutsche Soldaten ein Bataillon in Litauen anführen.

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45 Kommentare

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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Europa ist der freieste Ort auf dieser Welt. Es lohnt sich diesen Ort zu schützen, auch wenn es viel kostet. Es gibt keinen Ort, wo eine so grosse Kulturvielfalt friedlich zusammenlebt. Nur gibt es halt Neider wie Putin, Erdogan oder Kim. Damit müssen wir leben.
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    1. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Der beste Schutz wäre gewesen, den kalten Krieg nicht wieder zu reaktivieren und zu Russland ein freundschaftliches Verhältniss zu pflegen. Russland und das übrige Europa hätten sich auch ökonomisch besten ergänzt und eine fruchtbare Entwicklung hätte in Gang gesetzt werden können. Die USA sind daran, Europa abermals zu schädigen (ökonomischer Krieg - siehe u.a. Ratingagenturen whrd. Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Sanktionen gegen Russland, neuer (noch) kalter Krieg, TTIP).
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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Auf dem rechten Auge blind!? Noch immer scheint das Feindbild Russland zu sein. Die scheinheilige und überhebliche Propagandamaschinerie der USA funktioniert - gut oder böse, Helden oderTerroristen, wie in den Wildwestfilmen. Die selbsternannten Retter, welche mit Gewalt und Machtgehabe alles eliminieren, was nicht in ihr Weltbild passt. Dass Alle grau sind und beide Elemente in sich tragen, wird ignoriert. Ist da eine Parallele zum Ziel der IS? Nutzt man diese gar für die eigenen Absichten?
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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Ich wünsche den Russenfanatikern in Europa weiterhin ein sorgen- und meinungsfreies Leben in Sicherheit. (Darum sind sie ja auch hier)
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