Busunglück in Frankreich Sonntagsfahrt in die Schweiz endet tödlich

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Frankreich Busunfall

0:21 min, vom 8.1.2017

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bus ist am Morgen im Osten Frankreichs wegen Glatteis' von der Fahrbahn abgekommen.
  • Beim Unfall sterben vier Menschen, 21 weitere werden verletzt.
  • Zunächst wurden fünf Tote gemeldet – eine Person konnte jedoch reanimiert werden.
  • Der Bus war auf dem Weg in die Schweiz.
Warndreieck im Schnee. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Bus kam von der Fahrbahn ab. Colourbox/Symbolbild

Bei einem Busunglück im Osten Frankreichs sind am Morgen vier Portugiesen ums Leben gekommen. 21 Menschen wurden nach jüngsten Behördenangaben verletzt. Zunächst war von fünf Toten die Rede gewesen, ein Mensch konnte jedoch reanimiert werden. Die Fahrgäste aus Portugal waren auf dem Weg in die Schweiz.

Unter den Opfern sind drei Schwerverletzte, wie der französische Innenminister Bruno Le Roux am Sonntag mitteilte. In dem Bus waren nach Angaben des Nachrichtenportals Creusot-Infos.com Platz für etwa 40 Personen.

Erst im März viele Tote auf «Todes-Strecke»

Den Angaben zufolge kam der Bus am frühen Morgen auf der Nationalstrasse 79 im Département Saône-et-Loire von der Fahrbahn ab. Unfallursache war vermutlich Glatteis. Die Region ist wie der Grossteil des Zentrums und des Ostens Frankreichs von einer Kältewelle betroffen. Der Wetterdienst hatte vor Glatteis gewarnt.

Im vergangenen März waren zwölf portugiesische Insassen eines aus der Schweiz kommenden Kleinbusses tödlich verunglückt, als ihr Fahrzeug auf derselben Nationalstrasse weiter westlich mit einem Lastwagen zusammenstiess. Der Strassenabschnitt gilt als Unfallschwerpunkt. In französischen Medien wird die Strasse auch «Todes-Strecke» genannt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Kontrollen nach Busunfall

    Aus Schweiz aktuell vom 29.3.2016

    Bei einem Busunglück in Frankreich kamen am Karfreitag 12 Menschen ums Leben. Es handelt sich um portugiesische Staatsangehörige, die in den Kantonen Waadt und Freiburg gelebt haben und auf dem Weg in ihre Heimat waren. Nach diesem Unglück will die Freiburger Polizei bei solchen Personentransporten genauer hinschauen.