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Donald Trump.
Legende: Donald Trump erwägt Ausnahmen in Sachen Strafzöllen. Reuters
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Strafzölle auf Stahl Trump macht ernst – mit Ausnahmen

  • US-Präsident Donald Trump will offenbar bereits heute die Strafzölle für Stahl- und Aluminium-Importe unter Dach und Fach bringen.
  • Die Nachbarstaaten Mexiko und Kanada sollen jedoch eine Schonfrist erhalten.
  • Die entsprechende Proklamation soll binnen 15 bis 30 Tagen in Kraft treten.

Mexiko und Kanada sollen die Möglichkeit erhalten, über Zugeständnisse beim Freihandelsabkommen Nafta die Ausnahmen zu verlängern. Dies sagte Trumps Wirtschaftsberater Peter Navarro dem Sender Fox Business.

Andere Verbündete wie die EU-Länder sowie die Nato-Partner sollen zunächst nicht von den Strafzöllen ausgenommen werden. Navarro deutete jedoch an, dass es aber auch für andere Länder Möglichkeiten geben könnte, nachträglich die Zölle zu vermeiden. «Wir werden das für unsere Verbündeten öffnen und sehen, ob wir das Problem lösen können», so der Wirtschaftsberater.

Gespräche mit China

Die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, hatte zuvor erklärt, auf der Grundlage von Einzelfallprüfungen könnten auch andere Länder Aufweichungen erreichen. Auch mit China gebe es Gespräche über eine Verringerung des US-Aussenhandelsdefizites um eine Milliarde Dollar.

Trump hatte die Massnahmen mit einer Bedrohung der nationalen Sicherheit begründet – nur dann kann er die Zölle ohne parlamentarischen Prozess im Kongress selbst verhängen.

Die EU wappnet sich für Massnahmen, hofft aber weiter auf eine Lösung. Trump hatte den Europäern zwar erhebliche Vorwürfe gemacht und sie der unfairen Handelspraktiken bezichtigt, zuletzt auch deutlich gemacht, dass er durchaus für den Fall gesprächsbereit sei, dass die EU ihrerseits Handelshemmnisse beseitige.

Stahl

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Benedikt Walchli  (Benedikt Walchli)
    Endlich Schluss mit diesen einseitigen schlechten Deals.
  • Kommentar von Marcel Chauvet  (xyzz)
    Ich weiß auch nicht, ob Trump die bisher vom Ausland importierten Margen durch US-Produkte auf die Schnelle ersetzen kann oder ob es letztlich infolge der Strafzölle mittel- bis langfristig auf eine Verteuerung dieser Produkte für den US-Verbraucher hinausläuft. Wir wohl für die USA ein Ritt auf der Rasierklinge sein.
  • Kommentar von Walter Freiburghaus  (sophisticated)
    Sie sagen es selbst Frau Helmers in Ihrem letzten Satz. Ich zitiere: "Es ist immer noch erstaunlich, dass im Internetzeitalter solche Mythen verbreitet werden."