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International «Super Tuesday»: Die Kandidaten bringen sich in Stellung

An keinem anderen Tag sind im Vorwahlkampf um die US-Präsidentschaftskandidatur so viele Delegiertenstimmen zu holen wie heute. Favoriten am «Super Tuesday» sind die Demokratin Hillary Clinton und der Republikaner Donald Trump.

Ein Mädchen hält ein Schild mit der Aufschrift «Fighting for us» in die Höhe.
Legende: Wahlkampf für Hillary Clinton: Vor dem «Super Tuesday» haben sich alle Kandidaten in Stellung gebracht. Reuters

Vorwahlen in zwölf Bundesstaaten auf einen Schlag und rund ein Viertel aller Delegiertenstimmen holen: Der heutige «Super Tuesday» ist für die Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der demokratischen und der republikanischen Partei in den USA ein Grosskampftag.

«Wir werden eine gute Nacht in Texas und in den anderen Staaten haben», zeigt sich der republikanische Bewerber Ted Cruz zuversichtlich. Er führt die Umfragen in seiner Heimat Texas an. Eine Niederlage dort wäre eine Schlappe.

Trump provoziert

In den anderen Staaten hat bei den Republikanern Donald Trump die Nase vorn. Der Immobilienmogul provoziert noch mehr als sonst. So spritzte er an einer Veranstaltung Wasser aus einer Flasche ins Publikum und rief dazu: «Das ist Rubio!» Trumps Konkurrent Marco Rubio schwitzt oft stark im Scheinwerferlicht.

Der Angegriffene reagierte auf ähnlichem Niveau: Trump schwitze nicht, weil sein Bräunungsspray die Poren verstopfe, sagte Rubio.

«Grossartiges Amerika»

Bei den Demokraten sieht sich Hillary Clinton bereits als Siegerin. Ihren Konkurrenten Bernie Sanders erwähnt sie gar nicht mehr. «Amerika ist schon heute grossartig!», rief sie an einer Veranstaltung ins Publikum, in Anlehnung an Trumps Wahlslogan «Make America Great Again». Sanders betont derweil, er denke nicht daran, aus dem Rennen auszusteigen.

Wenn die Stimmen des «Super Tuesday» ausgezählt sind, ist die parteiinterne Ausmarchung noch nicht ganz entschieden. Es ist jedoch zu erwarten, dass Clinton und Trump den heutigen Tag nutzen dürften, um sich weiter von ihren Verfolgern abzusetzen.

«Super Tuesday» im Liveticker

Wahlkampfveranstaltung mit US-Fahne im Hintergrund.
Legende: imago

Ab 21 Uhr halten wir Sie über alles Wichtige zum grössten Vorwahltag für die US-Präsidentschafts-Kandidaturen mit unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich wünschte mir Donald Trump als US-Präsidenten. Ich bin überzeugt, dass er Amerika wieder zu dem machen kann, was es einmal war. Es war das Land das Ordnung halten konnte mit der Polizei für extreme Fälle +das Volk hielt sich selber im Gleichgewicht mit der grossen Freiheit. Das geht so: Wenn man so ziemlich machen kann was man will, wird man automatisch von Freunden, Arbeitgeber, Gesellschaft im Zaum gehalten, denn jeder kann zurückgeben wie er will. Man kann sich also selber lieb sein!
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