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International Syrien-Konflikt: Ringen um die Rolle des Iran

Sitzt der Iran an den Syrien-Gesprächen in der ersten Reihe oder am Nebentisch? Um diese Frage wird rund zwei Wochen vor dem Auftakt in Montreux gerungen.

Der internationale Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar  Brahimi.
Legende: Der internationale Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi verlangt eine Teilnahme des Iran. Reuters

Am 22. Januar beginnt in Montreux die Syrien-Friedenskonferenz. Noch ist aber unklar ob der Iran daran teilnehmen wird. US-Aussenminister John Kerry hatte am Wochenende erstmals erklärt, der Iran könne auch ohne formelle Teilnahme eine bedeutende Rolle bei den im Laufe des Monats geplanten Syrien-Friedensgesprächen spielen.
Mit diesem Vorschlag ist Teheran aber gar nicht zufrieden. Die Islamische Republik werde keinen Vorschlag zu den Genfer Verhandlungen akzeptieren, der seine Würde nicht respektiere.

Iran nicht auf der Teilnehmerliste

Bislang hatten die USA und Teile der syrischen Opposition eine Beteiligung des Irans an der Konferenz in Montreux und Genf abgelehnt. Dagegen hat sich die UNO für eine Teilnahme des Irans ausgesprochen.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi hingegen sind der Meinung, Iran müsse in die Friedensverhandlungen eingebunden werden. Offiziell eingeladen wurde Iran aber nicht, wie die UNO mitteilte.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    Offiziell ist der Iran in Genf nicht dabei? Dann gibt es auch keinen Erfolg bei dieser Konferenz. Möglicherweise wird von den involvierten Kreisen auch gar kein greifbares Ergebnis in dieser ersten Runde angestrebt, sondern der Westen wartet erst einmal ab, wie sich der Konflikt auf dem Schlachtfeld entwickelt. Das wird den Saudis und Qataris aber gar nicht gefallen......TK hat momentan auch nichts zu melden, da mit innenpolitischen Problemen eingedeckt.
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