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International Tausende machen ihrer Wut über Hollande Luft

In Paris haben sich Tausende an einem Protestmarsch gegen Präsident François Hollande und seine Regierung beteiligt. Ihre Wut schürte auch die heimliche Liebesaffäre des Staatsoberhauptes.

Demonstrierende mit Fahnen und Plakaten in Paris
Legende: «Die Franzosen sind wütend», skandierten viele Demonstrierende. Keystone

Zum Protest gegen den ungeliebten französichen Präsidenten Hollande aufgerufen hatten vor allem rechtsgerichtete Gruppierungen. Die Organisatoren des «Tags des Zorns» sprachen von 120'000 Demonstranten. Dagegen zählte die Polizei nach eigenen Angaben bei strömendem Regen nur 17'000 Teilnehmer.

Ausschreitungen zum Schluss

Nach dem Protestmarsch kam es zu Auseinandersetzungen mit Demonstrierenden: Mehrere hundert Personen warfen Flaschen, Steine, Eisenstangen und Mülltonnen auf die Sicherheitskräfte, die ihrerseits Tränengas einsetzten. 19 Polizisten seien verletzt worden, hiess es nach den Zusammenstössen. Die Polizei nahm rund 150 Personen fest.

Ruinöse Politik angeprangert

Präsident Hollande solle zurücktreten, sonst werde er «auf der Strasse verfolgt und an den Wahlurnen gejagt», hiess es im Aufruf zur Kundgebung. Seine Politik treibe das Land «in den Abgrund». Auch die heimliche Liebesaffäre des Staatsoberhauptes mit der Schauspielerin Julie Gayet erzürnte viele Demonstranten.

Am Protestmarsch nahmen zahlreiche Familien teil, die mehrmals gemeinsam die Nationalhymne anstimmten. Ebenfalls dabei waren Hunderte Sympathisanten des wegen antisemitischer Äusserungen mit einem Auftrittsverbot belegten Komikers Dieudonné sowie zahlreiche EU-Kritiker.

7 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Wenn man sich die Fotos der Demonstration anschaut, dann sieht es nicht wie eine klassische rechte Demonstration aus, sondern wie antisemitische Krawalle. Auf den Fotos sieht man viele arabischstämmige Menschen, die den abgewandelten Hitlergruss machen. Man hört ja in letzter Zeit leider viele solche Nachrichten aus Frankreich, d.h. das viele Juden Frankreich verlassen und der grassierende Antisemitismus bei den zugewanderten Moslems. Die Entwicklung ist jedenfalls sehr besorgniserregend.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Frankreich wird das erste voll islamisierte Land Europas sein, ausser die Franzosen wachen endlich auf und wählen den Front National an die Macht. Die sind jetzt bei 'erst' 10% Mohammedaner-Anteil, aber das Land wimmelt nur so von No-Go-Zonen für autochthone Franzosen - wenn es 20% sind, gibt es Bürgerkrieg! Die Juden sind bis dann alle weg, weil sie der Staat vor dem militanten Antisemitismus der Mohammedaner nicht (mehr) beschützen kann. Zum Glück haben sie jetzt Israel als Zufluchsort.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Selber schuld, sie haben ihn ja gewählt. Hätten sie es sich vorher überlegt. Jetzt müssen sie ihn halt haben.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Noch sind wir nicht so weit. Doch wenn Frau Leuthard und Co. so weitermachen, dann geht auch uns die Puste aus. Schon alleine der Auftritt in der Arena zeigt doch das wahre Gesicht der Regierung: in Mogelpackungen etwas durchstampfen, dass mit der Abstimmung dann nur noch wenig am Hut hat. Und der Schaden trägt dann wieder mal der Bürger mit niedrigem Einkommen. Typisch auch die arrogante Reaktion (kenne ich von diversen Briefen aus Bern), wenn man die Wahrheit offen ausspricht. Wie lange noch?
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