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International Thailands Opposition läuft sich warm für den 13. Januar

Erneut protestieren in Thailand tausende Menschen gegen die Regierung von Yingluck Shinawatra. Sie fordern ihren Rücktritt und lehnen auch die angekündigten Neuwahlen ab. Mitte Januar sollen die Kundgebungen ihren Höhepunkt erreichen.

Demonstranten in Bangkok
Legende: Demonstranten in Bangkok: Die Opposition hat für die kommenden Tage zu weiteren Protesten aufgerufen. Reuters

In Bangkok haben erneut Tausende Menschen gegen die Regierung demonstriert. Die Opposition sprach von einem «Warmlaufen» für den 13. Januar. Dann wollen die Regierungsgegner die Hauptstadt mit einer Massenkundgebung lahmlegen.

Wird Volksrat eingesetzt?

Die Opposition fordert den Rücktritt von Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra. Unter dem Druck der Strasse hatte sie im Dezember Neuwahlen für Februar angesetzt. Die Opposition lehnt den Termin aber ab, weil sie mit einem neuerlichen Sieg von Yinglucks Puea-Thai-Partei rechnet. Die Regierungskritiker wollen stattdessen einen nicht gewählten sogenannten Volksrat einsetzen.

Legende: Video Oppositionsführer Suthep an der Spitze der Demo (unkomm.) abspielen. Laufzeit 0:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.01.2014.

Die Opposition wirft Yingluck vor, sie werde von ihrem ins Ausland geflohenen Bruder und ehemaligen Premier Thaksin gesteuert. Dieser spaltet das Land bis heute: Auf dem Land hat er grossen Rückhalt, seine Gegner in den Städten werfen ihm dagegen Korruption, Verschwendung von Steuergeldern und Klientelpolitik vor.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass milliardenschwere Oligarchen den Leuten ihre Politik aufzwingen wollen und dafür Unsummen von Geld einsetzen. Dass dies keine Demokraten sind sondern feudalistische Systeme bevorzugen muss nicht speziell erwähnt werden. Ich hoffe mit der thailändischen Opposition, dass man diesen Thaksin-Clan letztendlich auf den Müllhaufen der Geschichte befördern kann.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      A.Planta/Und an anderer Stelle sind gerade Sie,ein gläubiger Anhänger(und Befürworter??)einer neoliberalen,globalisierten Wirtschaft.Wie und auf welche Art bloss,generieren diese Oligarchen und Potentaten ihr Geld und fundamentieren damit ihre Macht?Das System läuft um den ganzen Erdball auf die gleiche Art und Weise.Nur kommen sich dabei langsam nach und nach"gewisse Global-Player"selbst in die Quere.Mehr und immer mehr,ist die Devise.Der Stärkste wird gewinnen.Nicht umsonst Daten-Sammlungen.
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    2. Antwort von Jury Maligan, Chiang Mai
      Sie spielen immer das gleiche Lied A. Planta. Aber wenn Sie von der Situation in Thailand nichts verstehen, sollten Sie besser nichts schreiben. Suthep hatte als Agrarminister "Niemandsland" an arme Bauern verteilt... und die 11 reichsten Familien haben es z.B. in Phuket erhalten... Wenn die Demokratie nicht respektiert wird, wird es leider nie Friede geben.
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Ich bin für die Marktwirtschaft, lieber für die soziale Marktwirtschaft als für Feudalismus nach dem Oligarchen-Prinzip. Es würden dann möglichst viele Leute am Wohlstand partizipieren, was wieder der Wirtschaft zu einem Aufschwung verhilft. Der Vorwurf, ich würde nichts von Thailand verstehen ist haltlos. Ich kenne das Land sehr gut und weiss wo die Probleme sind.
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    4. Antwort von Jury Maligan, Chiang Mai
      Herr Planta, wenn Sie etwas von Thailands Politik verstehen würden, dann würden Sie nicht Ihre einfältige Oligarchen Theorie herauspausonen. Dass die Korruption hier ein hartnäckiger Bestandteil des Lebens ist, schleckt keine Geiss weg. Es gibt (gekaufte) Wahlen, die Gewählten ändern die Verfassung, die Unterlegenen protestieren und wollen das Rad zurückdrehen. Das Militär wird's wohl wieder richten müssen.
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    5. Antwort von Albert Planta, Chur
      Sie sagen es ja selber. Und wer kann Stimmen kaufen? Etwa ein Habenichts?
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