Tote nach neuen Tornados im Süden der USA

Schon wieder sorgen schwere Wirbelstürme in den USA für Leid und Verwüstung. Betroffen ist erneut die Region um Oklahoma im zentralen Süden des Landes. Dort starben mindestens fünf Menschen. Die Gegend war erst vor gut zehn Tagen von einem Tornado heimgesucht worden.

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Tornados rollen über Oklahoma

0:33 min, vom 1.6.2013

Der zentrale Süden der USA ist erneut von schweren Tornados heimgesucht worden. Betroffen waren die Bundesstaaten Oklahoma und Missouri. Nach Berichten des US-Nachrichtensenders CNN kamen im Grossraum Oklahoma City mindestens fünf Menschen ums Leben.

Viele Menschen hatten offenbar versucht, vor den Stürmen zu fliehen und sassen später in ihren Autos fest. Nach Angaben des Wetterdienstes stand der Verkehr auf zwei Fernstrassen, die durch Oklahoma City und die erst vor kurzem von einem Tornado zerstörte Kleinstadt Moore führen, streckenweise still. Die Behörden boten die Nationalgarde auf, um die Menschen in Sicherheit zu bringen. 

Die Stürme bewegten sich am Freitagabend Richtung Missouri weiter. Nordwestlich von St. Louis in Missouri wurde ein grosser und sehr gefährlicher Tornado gesichtet. Auch dort wurden die Menschen aufgerufen, Schutz zu suchen.
   
Ein Tornado der höchsten Kategorie hatte am 20. Mai Moore, einen Vorort von Oklahoma City, verwüstet. Dabei waren 24 Menschen gestorben.