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Nordkorea-Krise Trump legt nach: «Militärische Lösungen sind einsatzbereit»

Auf Twitter teilt der US-Präsident mit, vorbereitet zu sein, falls die Nordkorea-Führung «unklug» handeln sollte.

Legende: Video Verbaler Schlagabtausch zwischen den USA und Nordkorea abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.08.2017.

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Nordkorea erneut mit dem Einsatz des Militärs gedroht.

Auf Twitter teilte er heute mit, dass «die militärischen Lösungen komplett vorbereitet und einsatzbereit» stehen, falls die Führung in Pjöngjang unklug handeln sollte. Und fügt hinzu: «Hoffentlich findet Kim Jong-Un einen anderen Weg!»

Bereits gestern hatte der Republikaner erklärt, seine Drohungen gegen Kim Jong-Un seien wohl nicht hart genug gewesen. Nordkorea sollte sich zusammenreissen. Sonst würde es Probleme bekommen, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten.

Nordkorea hat angekündigt, dass bis Mitte August der Einsatzplan stehen soll, um vier Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf die US-Pazifikinsel Guam abzufeuern.

Karte Nordkorea-Guam.
Legende: Bei einem nordkoreanischen Raketenangriff auf das US-Aussengebiet Guam würde auch Japan überflogen werden. SRF

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die scharfe Rhetorik in der Nordkorea-Krise kritisiert. «Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort», sagte sie am Freitag in Berlin. Zudem rief sie dazu auf, die Bemühungen um eine friedliche Lösung zu verstärken. «Ich sehe auch keine militärische Lösung des Konflikts.»

Infografik: Nordkoreas Raketen

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19 Kommentare

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  • Kommentar von lukas Dieterle (lucky)
    Es sei brandgefählich einem Narzisten wie D. Trump die Verantwortung für die Atomcodes der USA zu übergeben. Dies sagte H. Clitnon im Wahlkampf. Ein par Monate später wird wohl kaum jemand mehr das Gegenteil behaupten. Auch wenn es bei der Rretorik bleiben sollte, dem Mann traut man einfach alles zu wenn er provoziert wird, auch ein Atomschlag - und dann gite Nacht....
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aber H. Clinton wollte eine Konfrontation mit Russland, wäre sie Präsidentin geworden. Ob das dann besser gewesen wäre? "Werde ich Präsidentin der USA, dann knöpfe ich mit Putin persönlich vor", so in einer Wahlkampfrede. Wer glaubt, dass mit Clinton weniger Konfrontationen gegenüber anderen Ländern gäbe irrt. Die USA mit Obama kurz vor der Staatspleite gestanden, kann mit Aufrüstung viel Geld verdient werden. Und für wieder mehr Aufrüstung brauche es Konfrontationen gegenüber anderen Ländern.
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  • Kommentar von Benjamin Thiel (BThiel)
    Mein Unverständnis darüber, wie dieser verzogene 9Jährige US-Präsident werden konnte, wächst jeden Tag mehr. Kann man ihn nicht zufridenstellen mit einer 3 Kugel Eis? Muss es der unbedingt der rote Knopf sein? Ich dachte immer so etwas geschieht nur in Monarchien, dass ein einzelner degenerierter ein Land zugrunde richtet...
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  • Kommentar von Jana Vilim (Jana Vilim)
    Halten die US-Amerikaner gemeinsam mit Japan ein Manöver vor der nordkoreanischen Küste ab, ist es eine Übung. Hier sollte der Journalismus mal hinterfragen, wer mit Provokationen angefangen hat und ob jede Übung eine Provokation ist. Das schon als infantil zu bezeichnende Verhalten der beiden Staatsführer erinnert an die markigen Sprüche, wie sie die Figuren aus der TV Serie Game of Thrones zum Besten geben. Als wäre die Welt ein Sandkasten, in dem zwei bockige Kinder mit Atomraketen spielen.
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