UNO-Sondergesandter reist auf die Krim

Am Wochenende konnte der UNO-Sondergesandte Robert Serry noch nicht auf die Halbinsel Krim gelangen, nun ist er dort. Er gilt als politischer Feuerwehrmann des UNO-Generalsekretärs. Wie er das Gebiet befrieden will, ist aber nicht bekannt.

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Bildlegende: Robert Serry ist auf der Krim angekommen. Keystone/Archiv

In der Krise um die Krim ist der UNO-Sondergesandte Robert Serry auf der ukrainischen Halbinsel eingetroffen. Details zu Serrys Plänen oder der Dauer seines Aufenthalts wurden nicht bekannt.

Der Niederländer ist eigentlich Sonderbeauftragter für den Friedensprozess im Nahen Osten. Er gilt aber auch als politischer Feuerwehrmann von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Sein Versuch, schon am Wochenende auf die Halbinsel zu gelangen, scheiterte. Offiziell war von «logistischen Problemen» die Rede. Diplomaten machten jedoch Russland verantwortlich.

Bans Vize in Kiew

Neben Serry ist auch Bans Stellvertreter Jan Eliasson in der Ukraine. Eliasson hält sich in Kiew auf, wo er mit dem Präsidenten, dem Ministerpräsidenten sowie dem Aussenminister der Interimsstaatsführung zusammentraf.

Eliasson betonte nach Angaben eines UNO-Sprechers die Notwendigkeit, die territoriale Einheit der Ukraine zu bewahren und die Krise mit diplomatischen Mitteln beizulegen.