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US-Wahlen Trump besucht Katastrophengebiet in Louisiana

Enorme Regenfälle haben im amerikanischen Bundesstaat Louisiana seit Tagen ganze Gebiete überflutet. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat nun die Überschwemmungsgebiete besucht. Präsident Obama verzichtete bis jetzt darauf – änderte aber nun seine Meinung.

Legende: Video Trump besucht Louisiana abspielen. Laufzeit 0:57 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 20.08.2016.

US-Präsident Barack Obama wird am Dienstag ins Hochwassergebiet in Louisiana reisen. Er habe sich mit den örtlichen Behörden abgestimmt, wann ein angemessener Zeitpunkt für einen Besuch in Baton Rouge sei, teilte das Weisse Haus mit.

«Dem Präsidenten ist die Wirkung, die seine Reise auf die Einsatzkräfte vor Ort hat, bewusst und er will sicherstellen, dass seine Anwesenheit nicht die laufenden Wiederaufbaubemühungen stört», hiess es.

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Legende: Donald Trump wird nach seiner Landung in Baton Rouge von Offiziellen des Bundesstaates Louisiana begrüsst. Keystone

Trump als erster im Krisengebiet

Der Präsident war dafür kritisiert worden, das Überflutungsgebiet bisher nicht besucht, sondern seinen Sommerurlaub fortgesetzt zu haben. Ganz im Gegensatz zu Donald Trump. Der republikanische Präsidentschafts-Kandidat war am Freitag nach Baton Rouge gekommen.

Hier stand er zahlreichen Anhängern für Fotos und Autogramme zur Verfügung und sprach mit Anwohnern. Zudem schoss er indirekt gegen Obama und seine Widersacherin Clinton: «Keiner versteht, wie schlimm es hier ist. Wirklich unglaublich. Ich bin bloss hier, um zu helfen.»

Schlimmste Katastrophe seit Hurrikan Sandy

Louisianas demokratischer Gouverneur John Bel Edwards war von Trump über dessen Besuch nicht vorab informiert worden. «Wir heissen ihn willkommen in Louisiana, jedoch nicht für einen Fototermin», so Edwards.

Hilfsorganisationen zufolge handelt es sich bei dem Hochwasser in Louisiana um die schlimmste Naturkatastrophe, die die USA seit dem Hurrikan Sandy erlebt hat.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    .Trump ist smart. Er ergreift jede Gelegenheit, um sich als fürsorglicher Landesvater darzustellen. Obama vorzuwerfen, dass er sich nicht um die Opfer kümmert, ist verlogen. Man muss nicht immer persönlich bei einem Katastrophengebiet anwesend sein, um den Opfern zu helfen. Hilfe zu koordinieren, ist ebenso wichtig. Wie Helmut Schmidt beim Hamburg-Hochwasser. G.W. hat sich beim Hurrikan Katrina hingegen gar nicht ausgezeichnet und die Schuld für Versagen unteren Chargen zugeschoben.
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    1. Antwort von Walter Wieser (Walt)
      Hilfe koordinieren auf dem Golfplatz??? Das ich nicht lache.
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      .@Wieser: Wir leben in einer Kommunikationswelt. Der Ort, von wo die Hilfe koordiniert wird, spielt die kleinste Rolle. Es kommt auf die Priorität an, mit dem er das Ereignis behandelt. Persönliche Anwesenheit kann durch den Aufmarsch an Sicherheitskräften sogar kontraproduktiv sein. Persönliches Erscheinen kann natürlich motiviert für Opfer und Helfer sein. Bei uns in der CH sind jedenfalls bei einem Ereignis die Chefs selten anwesend. In den USA? Meeting mit den Anwälten wichtiger?!
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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    Unser Praesident hat keine Zeit, er ist wieder mal im Urlaub am Golf spielen. Seine Buerger interessieren ihn einen kalten Staub. Hillary? Wo ist sie? Auch keine Zeit. Also bleibt noch einer uebrig: Trump. Es zeichnet sich immer mehr ab das er sich fuer das einfache Volk interessiert.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Haben sie den Beitrag nicht gelesen? US-Präsident Barack Obama wird am Dienstag ins Hochwassergebiet in Louisiana reisen.
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    2. Antwort von Bruno Vogt (b.vogt)
      Hr Planta, Tatsache ist das Obama lieber ein Wochenende auf dem Golfplatz zubringt als in Katastrophengebiete zu reisen. Als amtierender Präsident sollte er noch vor Trump zur Stelle sein. Ziemlich peinliche Leistung.
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    3. Antwort von Walter Wieser (Walt)
      @ Mr. Planta, so etwas verschiebt man nicht als Praesident! Man stelle sich vor Bush haette mehr als eine Woche gewartet bis er reagiert haette.
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    4. Antwort von Steve Rasmussen (rast)
      Hr. Planta, Ich erinnere mich an eine ähnliche Situation, in der George W. Bush von den Medien zerrissen wurde weil er sich mehrere Stunden zeitgelassen hatte, sich ins Krisengebiet zu begeben.
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    5. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      .Den guten G.W. hat es Seinerzeit beim Hurrikan Katrina kaum interessiert, wie die lobbylosen, meist farbigen Bewohner mit der Katastrophe zurecht kamen. Er und seine Familie sahen diese Mitbürger als irrelevant für seine Politik/Geschäfte an. Es gab schliesslich für ihn und seine Berater lohnendere, prestigeträchtigere Projekte in Nahost.
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    6. Antwort von Steve Rasmussen (rast)
      Achja, welch Überraschung, Bush war Rassist! Und der Hr. Szabo steckt in seinem Kopf, wie macht ihr Linken das nur immer frage Ich mich. Und: Muss Ich Ihnen die Situation in Milwaukee erklären oder verstehen Sie, dass Obama und die Demokratische Partei daran mehr Schuld tragen als sonst wer? Wenn Sie wissen wollen wie Korruption wirklich riecht, und welche Ausmasse Korruption wirklich annimmt, schlage Ich vor Sie fangen da an.
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  • Kommentar von Steve Rasmussen (rast)
    Die wahre Sensation an der Sache ist doch, dass der Präsident sich nicht darum zu scheren scheint, dass Milwaukee in Flammen aufgeht und Louisiana unter Wasser steht.
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