Trump macht ernst USA streichen Zahlungen an UNO-Organisation

Afrikanische Mutter mit ihrem Kind. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jedes Kind soll sein Potenzial erfüllen können. Dafür setzt sich die UNFPA ein. Getty Images

  • Die USA stellen ihre Zahlungen an den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ein.
  • Der Fonds, der seit fast 50 Jahren Bevölkerungsprogramme in mehr als 150 Ländern finanziert, unterstütze Programme für erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen, begründete Washington den Schritt.
  • Damit macht die Regierung unter Präsident Donald Trump erstmals seine Drohung wahr, die Mittel für die UNO zu kürzen.
  • Die UNFPA bedauert die Entscheidung und weist die Vorwürfe zurück: Ihre Aufgabe sei es, «sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das
    Potenzial jedes Kindes erfüllt wird», schreibt sie auf ihrer Website.
  • Der Bevölkerungsfonds finanziert sich durch freiwillige Zahlungen der Regierungen. 2015 waren die USA mit 75 Millionen Dollar dessen viertgrösster Geldgeber.