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Trump macht ernst USA streichen Zahlungen an UNO-Organisation

Afrikanische Mutter mit ihrem Kind.
Legende: Jedes Kind soll sein Potenzial erfüllen können. Dafür setzt sich die UNFPA ein. Getty Images
  • Die USA stellen ihre Zahlungen an den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ein.
  • Der Fonds, der seit fast 50 Jahren Bevölkerungsprogramme in mehr als 150 Ländern finanziert, unterstütze Programme für erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen, begründete Washington den Schritt.
  • Damit macht die Regierung unter Präsident Donald Trump erstmals seine Drohung wahr, die Mittel für die UNO zu kürzen.
  • Die UNFPA bedauert die Entscheidung und weist die Vorwürfe zurück: Ihre Aufgabe sei es, «sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das
    Potenzial jedes Kindes erfüllt wird», schreibt sie auf ihrer Website.
  • Der Bevölkerungsfonds finanziert sich durch freiwillige Zahlungen der Regierungen. 2015 waren die USA mit 75 Millionen Dollar dessen viertgrösster Geldgeber.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Blos nichts gegen Übervölkerung tun. Sind ja erst bei 7,5 Milliarden! Lieben braucht Ihr Euch nicht, Hauptsache vermehren. Wieder ein Supertrump!
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  • Kommentar von Rolf Wildhaber (Sueno)
    «sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das Potenzial jedes Kindes erfüllt wird». Und wenn diese Bedingungen nach menschlichem Ermessen nicht erfüllt sind, wird einfach ein Mensch vor der Geburt umgebracht. Haarstreubende Haltung!
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Viele der unerwünschten Schwangerschaften entstehen im Teenager Alter und häufig durch Vergewatigungen. Solche Kinderschwangerschaften haben ein sehr hohes Risiko für Komplikationen für Mutter und Kind. Solche Schwangerschaften zu unterbrechen mag für Sie Mord sein. Die betroffenen Mädchen zu zwingen solche Schwangerschaften auszutragen mit allen gesundheitlichen und sozioökonomischen Folgen ist für mich auch Mord.
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