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Yanis Varoufakis im Kreise von Kollegen beim Eurogruppen-Treffen am 24. April in Riga.
Legende: Yanis Varoufakis (v.r.) beim Eurogruppen-Treffen in Riga: Nun hat er Ärger wegen vermeintlicher Geheimmitschnitte. Keystone
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International Varoufakis kokettiert mit Geheimaufnahmen von Eurogruppe

Hat er oder hat er nicht? Die «New York Times» behauptet, dass der griechische Finanzminister heimlich ein Eurogruppen-Treffen aufgenommen haben soll. Varoufakis bestätigt das nicht – dementiert aber auch nicht.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis soll laut einem im Magazin der «New York Times» publizierten Bericht während des Treffens der Eurogruppe am 24. April in Riga heimlich Tonaufnahmen gemacht haben. «Es wäre inakzeptabel, falls er es gemacht hat», sagte der Vizepräsident des griechischen Parlamentes, Alexis Mitropoulos, im griechischen Fernsehen.

Varoufakis hatte den Bericht weder bestätigt noch dementiert. «Meine Achtung der Vertraulichkeit meiner Gespräche mit meinen Amtskollegen ist beispielhaft», erklärte er vor Journalisten. Später aber sagte Varoufakis bei einem Seminar, er sei glücklich darüber, dass manche Angst hätten, dass das, was sie bei dem Treffen der Eurogruppe gesagt haben, ans Tageslicht komme.

Einige seiner Kollegen hätten im Anschluss an das Treffen in Riga an die Presse durchsickern lassen, Varoufakis sei als «Zocker» und «Amateur» beschimpft worden. Varoufakis hatte dies immer wieder bestritten.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner , Reinach
    Vielleicht kann man es auch so sehen. Im zweiten Abschnitt dieses Beitrages sagt er: Er sei glücklich darüber, dass manche Angst hätten...... .Soll das eine Drohung sein, um von seiner Seite dies evtl. als Druckmittel verwenden zu können?
  • Kommentar von Bernhard Lüthi , Affeltrangen
    Und wenn er diese Aufnahmen gemacht haben soll, die Probleme werden/sind so nicht gelöst.
  • Kommentar von m.mitulla , wil
    Varoufakis ist zum ersten Finanzministergipfel nach der Amtsübernahme geflogen und mit Versprechen zurück gekehrt, dass man ihn verstanden habe und dass es Schritte in Richtung GR geben würde. Später warf man ihm im eigenen Land “Blauäugigkeit” vor, weil er sich auf das Wort verlassen und nichts Schriftliches mitgenommen hatte. Da kann sich niemand ernsthaft wundern, wenn wichtige Gespräche, die nicht oder nur ungenügend protokolliert sind, anderweitig versucht werden festzuhalten...
    1. Antwort von Rolf Suter , Zürich
      Was ist der Unterschied zwischen Varoufakis und dem NSA. Finden Sie jetzt abhöhren plötzlich vertretbar? Oder spielt es bei Ihnen einfach eine Rolle, wer Gespräche aufnimmt?
    2. Antwort von Lena Meier , Aarau
      @ Rolf Suter, Varoufakis hat ja sein eigenes Gespräch aufgenommen, der NSA fremde, das ist der kleine aber bedeutende Unterschied.
    3. Antwort von m.mitulla , wil
      Abhören ohne Ankündigung finde ich nicht vertretbar - ausser als Notwehr. Könnte ja sein, dass EU, Nato und Troika mit gezinkten Karten spielen? Ich vertraue den Vertretern dieser Institutionen, ehrlich gesagt, nicht mehr wirklich - und kann deshalb die Haltung des Herrn Varoufakis nachvollziehen...