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Der Chefunterhändler der Palästinenser, Saeb Erekat (links) mit dem Chef der Arabischen Liga, Nabil el-Arab, in Kairo.
Legende: Der Chefunterhändler der Palästinenser, Saeb Erekat (links) mit dem Chef der Arabischen Liga, Nabil el-Arab, in Kairo. Reuters
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International Verhandlungen in Kairo kommen offenbar voran

Seit Montag um Mitternacht herrscht zwischen Israel und der Hamas Feuerpause. Das gibt beiden Seiten Zeit, um in Kairo weiter über eine dauerhafte Waffenruhe zu verhandeln. Offenbar gibt es bei den Gesprächen in der ägyptischen Hauptstadt sogar erste Fortschritte.

Bei den Gesprächen über eine dauerhafte Waffenruhe in Kairo haben sich Israel und die Palästinenser offenbar angenähert.

Israelischen Medienberichten zufolge sprachen sich die israelischen Unterhändler unter anderem dafür aus, dass palästinensische Sicherheitskräfte an den Kontrollen mehrerer Grenzübergänge nach Israel beziehungsweise Ägypten beteiligt werden. Zudem sei die israelische Seite bereit, dem Transfer von Gehältern an Angestellte der Hamas zuzustimmen.

Feuerpause hält bislang

Seit Montag um Mitternacht herrscht zwischen beiden Seiten eine Feuerpause, die – anders als vorhergehende Vereinbarungen – bislang auch eingehalten wird. Erwartet wird, dass sie nach 72 Stunden um weitere drei Tage verlängert wird, damit bei den Gesprächen in Kairo die Details für eine dauerhafte Feuerpause ausgehandelt werden können.

Ziel der Gespräche ist ein unbefristeter Waffenstillstand – ein Ende des Gaza-Krieges. Dazu muss eine Einigung gefunden werden, die es allen Beteiligten erlaubt, die grossen Opfer vor der eigenen Bevölkerung als sinnvoll erscheinen zu lassen.

Während Israel eine vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens fordert, ist die Aufhebung der seit acht Jahren in wechselnder Intensität bestehenden See- und Landblockade eine der Hauptforderungen der Palästinenser.

Untersuchung der UNO

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Ein Expertengremium der UNO soll mögliche Kriegsverbrechen im Gazakonflikt untersuchen. Die Kommission soll mutmasslichen Menschenrechtsverstössen beider Konfliktparteien nachgehen und bis März kommenden Jahres einen Bericht vorlegen. Israel lehnt die Untersuchung ab, die Hamas begrüsst sie.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von michael fischbacher , nidau
    Langfristig schon, wissen wir um die Ziele und Pläne beider Parteien und das schon seit Jahrzehnten! Zwei sind einer zu viel und Öl kann man nur sehr kompliziert und aufwändig in Wasser lösen. Beide Parteien werden diesen Kraftakt nicht bewältigen (wollen). Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überraschen!
  • Kommentar von J.Sand , Zürich
    "Opfer sinnvoll erscheinen lassen". Dies darf nicht Sinn dieser Verhandlungen sein, will man nicht Terror und Kriegsbeginn der Palästinenser rechtfertigen und für die Zukunft legitimieren.