Weniger Geld für Spaniens Königspaar

König Felipe hat sich selbst den Lohn gekürzt, um 20 Prozent. Darben muss er deshalb allerdings nicht. Auch sein Vater Juan Carlos und Königin Letizia haben weniger Geld zur Verfügung.

König Felipe und Königin Letizia von Spanien Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kürzte sich den Lohn: König Felipe mit seiner Gattin Letizia Reuters

Unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise hat Spaniens König Felipe VI. seine eigenen Bezüge um ein Fünftel reduziert. Die beschlossene jährliche Gehaltseinbusse betrage 58‘000 Euro, teilt das Königshaus mit. Damit wird der 47-jährige Monarch im laufenden Jahr noch Zuwendungen in Höhe von insgesamt 234‘202 Euro erhalten.

Im Rahmen des ersten Budgets des Königshauses, das Felipe nach der Abdankung seines Vaters Juan Carlos und seiner Thronbesteigung im Juni 2014 verwaltet, soll Königin Letizia rund 128‘000 Euro erhalten. Juan Carlos (77) bekommt rund 187‘000 Euro.

Eines der billigsten Königshäuser

Das Budget des Königshauses für 2015 bleibt im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert und beträgt 7,8 Millionen Euro. Über den Etat entscheidet die Regierung, über die Verwendung des Geldes kann der König aber selbst bestimmen.

Laut Medienberichten ist das Königshaus Spaniens für die Steuerzahler mit 17 Cent pro Einwohner eines der billigsten Europas. Allerdings lösten Korruptionsskandale grossen Unmut in der Bevölkerung aus.