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International Wollen Sie an die EM? Die Reise nach Frankreich ist schwierig

In Frankreich wird auch zum Auftakt der Fussball-Europameisterschaft gestreikt. In folgenden Bereichen könnte es für Fussballfans unangenehm werden.

  • Seit Ende Mai streikt das Bahnpersonal. Schweizer Fussballfans, die mit dem Zug zur EM reisen wollen, müssen sich auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. Verschiedene TGV-Züge, Link öffnet in einem neuen Fenster von Basel, respektive Genf nach Paris fallen am Freitag und Samstag aus. Es wird jedoch versucht einen möglichst regelmässigen Betrieb zu gewährleisten. Auch der Nahverkehr um Paris ist von den Streiks betroffen. Für das heutige Eröffnungsspiel wurde allerdings ein Notfallplan erarbeitet. Ab 18 Uhr verkehrt alle sechs Minuten ein Vorortzug (RER) zum Stade de France – aber erst ab dem Nordbahnhof (Gare du Nord).
  • Auch die Anreise in der Luft ist nur bedingt eine gute Idee, zumindest wenn man mit Air France fliegen will. Wegen eines Pilotenstreiks fallen am zweiten EM-Tag vor allem auf der Mittelstrecke viele Flüge aus. Das Unternehmen will am Samstag aber mehr als 80 Prozent seiner geplanten Flüge sicherstellen, wie es am Freitag mitteilte. Bei den Mittelstreckenflügen von und nach Paris dürfte etwa jede vierte Verbindung ausfallen; auf der Langstrecke und bei Inlandflügen sollen 90 Prozent des Verkehrs gesichert werden. Allerdings seien Verspätungen und kurzfristige weitere Ausfälle nicht auszuschliessen.
  • Das Pariser Stadtbild könnte zum Euro-Auftakt ebenfalls nicht den besten Eindruck hinterlassen, hat auch die örtliche Stadtreinigung ihre Arbeit niedergelegt. Die angehäuften Müllberge sollten jedoch im Laufe des Freitags abgebaut sein, wie Bürgermeisterin Anne Hidalgo verspricht: «Wir haben begonnen, die Müllsäcke einzusammeln, und wir werden es weiter tun.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    In Anbetracht aller Skandalen rund ums Fussballgeschäft (FIFA usw.) wäre es doch mal eine Retourkutsche, wenn alle daheim bleiben würden. Die Matchs vor leeren Zuschauerrängen und leeren Stadien könnten vielleicht mal ein klein wenig ein Umdenken veranlassen.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Selten so gelacht Herr Müller, eine Seereise nach Frankreich! ..da wir es schon über eine Woche wussten, wir Schweizer sind doch gute Wanderer. Mit irgend einer anderen Fluglinie nach Paris z. Bsp. Easyjet. Von dort Wanderschuhe anlegen und Richtung EM losmarschieren. Auch ein Vorschlag für Notfälle auf dem Landweg.
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Wer das noch nicht aus den Ferien kennt. Bis zur Italienischen Grenze geht es klaglos - dann muss man den Regionalzug nehmen wenn der TGV nicht funktioniert. Nach Marseille kommt man auch mit dem Schiff ab Nizza. Nizza - Italien sind ca 20 Min. Taxis sind teuer. Ab Genf geht es auch mit dem Regionalzug nach Lyon - aber dass ist sehr unbequem. Auto Leasen wäre da mein Tipp.
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