Zahlreiche Tote in mexikanischem Drogenkrieg

Bei Kämpfen zwischen mexikanischen Drogenkartellen sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Seitdem der Chef der «Zetas» im letzten Monat festgenommen wurde, warnen Experten vor einer Zunahme der Gewalt im Land.

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Drogenkartell-Chef getötet

Im mexikanischen Bundesstaat México ist bei einem Gefecht mit den Streitkräften ein Führer des Drogenkartells «La Familia Michoacana» gestorben. Pablo Jaimes Castrejón und drei weitere Männer seien in Ojo de Agua de Luvianos von Soldaten gestellt worden, berichtet die Zeitung «Reforma». Auch zwei von Castrejóns Begleitern seien getötet worden.

46 getötete Menschen im mexikanischen Bundesstaat Zacatecas: Sie sind bei Schiessereien zwischen Anhängern verfeindeter Drogenkartelle in den vergangenen Tagen ums Leben gekommen.

Kämpfer des Golf-Kartells und der «Zetas» hätten sich in den Städten Fresnillo, Jerez und Valparaíso seit Donnerstag heftige Gefechte geliefert, berichtete die Zeitung «La Jornada» unter Berufung auf Militärkreise.

Das Nachrichtenmagazin «Proceso» berichtete allein von über 30 Toten bei einer Schiesserei auf der Landstrasse zwischen Fresnillo und Valparaíso.

Seit «Zetas»-Chefs Miguel Ángel Treviño Morales Mitte Juli festgenommen wurde, hatten Experten vor einer Zunahme der Gewalt in Mexiko gewarnt. Ihre Befürchtung: Dass das Machtvakuum an der Spitze des mächtigen Kartells Begehrlichkeiten bei konkurrierenden Verbrechersyndikaten wecken könnte.