101 Millionen Dollar für Giacomettis «Chariot»

Rekord-Versteigerung bei Sotheby's: Das Auktionshaus hat an einem Abend 422 Millionen Dollar umgesetzt. Für einen Höhepunkt sorgte ein Schweizer Kunstwerk: Der «Chariot» von Alberto Giacometti.

Ein Mann betrachtet eine Skulptur Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Chariot» zeigt die Figur einer Göttin, die auf einem langen Stab auf der Achse zweier Räder steht. Keystone

Das Auktionshaus Sotheby's hat die erfolgreichste Versteigerung seiner 270-jährigen Geschichte hinter sich. 422 Millionen Dollar wurden innerhalb eines Jahres umgesetzt.

Zusatzinhalt überspringen

Der 1901 in Graubünden geborene Alberto Giacometti gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dünne Linienführungen zeichnen seine Kunstwerke aus. Giacometti starb 1966 in Chur.

Das Highlight des Abends war die Versteigerung von Alberto Giacomettis «Chariot». Die Skulptur war einem Bieter 101 Millionen Dollar wert – einschliesslich der üppigen Prämie für Sotheby's. Der Rekord für Skulpturen liegt derzeit bei 104 Millionen Dollar. Auch das, ein Giacometti.

Einen Rekord gab es bei der Auktion dennoch: Die Büste «Tête» von Amedeo Modigliani brachte 70,7 Millionen Dollar ein. Mehr als irgendein anderes Werk des Italieners zuvor.