Zum Inhalt springen
Inhalt

Street Parade 2017 900'000 Techno-Fans feierten Mega-Party in Zürch

Die grösste Techno-Parade der Welt ist durch Zürich gerollt. Rund ums Seebecken wurde getanzt und gefeiert.

Legende: Video Street Parade bringt Zürich zum Tanzen abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.08.2017.
  • Die 26. Street Parade stand unter dem Motto «Love never ends» und will für Liebe, Friede, Freiheit und Toleranz werben.
  • Während es am Morgen noch kühl und regnerisch war, schaute pünktlich zur Street Parade am Nachmittag die Sonne durch die Wolken.
  • Die Veranstalter sprechen von rund 900'000 Besuchern.

Ein bisschen Karneval, wummernde Beats und beste Party-Stimmung: Rund 900'000 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag die 26. Zürcher Street Parade gefeiert – laut, bunt und weitgehend friedlich.

Auf der zwei Kilometer langen Strecke rund ums Seebecken drängten sich die gut gelaunten Raver, viele von ihnen originell kostümiert. Ob als zuckersüsses Cupcake, pink Flamingo oder mit aufwändiger Ganzkörperbemalung – erlaubt ist, was gefällt. Jedenfalls kamen auch die Schaulustigen auf ihre Kosten. Einige genossen den Mega-Anlass auch in Booten vom Wasser aus.

25 Love Mobiles und acht stationäre Bühnen sorgten für den notwendigen Sound. Die Bässe brachten die Trommelfelle zum Schwingen und Hunderttausende wippten im Takt, tanzten oder genossen es einfach, dabei zu sein. Die Stimmung sei sensationell und «es geht ab wie selten», sagte Mediensprecher Stefan Epli.

Mit 900'000 Techno-Fans war die Party gleich gross wie im vergangenen Jahr. Neue Rekorde aufzustellen, hatten die Veranstalter nicht im Sinn, wie sie bereits im Vorfeld betonten. Ihr Ziel ist vielmehr, dass alle mit Freude dabei sind.

Diebe mit Pfefferspray unterwegs

Der Mega-Anlass ist weitgehend friedlich verlaufen. Es gab zwar einige Schlägereien – die meisten Auseinandersetzungen sind laut der Polizei aber glimpflich ausgegangen. Eine Person wurde lebensgefährlich verletzt. Der 24-Jährige wurde im Kreis 1 mit lebensgefährlichen Stichverletzungen aufgefunden. Wie es dazu kam sei unklar.

In der grossen Menschenmenge nutzten Diebe die Gelegenheit und entrissen ihren Opfern sichtbare Schmuckstücke. Dabei setzten die Täter teilweise Reizstoffe ein, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Wegen der Angriffe mit Pfefferspray mussten sich 16 Personen an den Sanitätsposten die Augen behandeln lassen, wie Schutz & Rettung schreibt.

Vor allem die kühleren Temperaturen wirkten sich positiv aus. So gab es weniger Kreislaufprobleme. Weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Sneakers statt Flip-Flops oder Sandalen trugen, mussten ausserdem weniger Schnittwunden versorgt werden. Häufigster Grund für eine Behandlung war übermässiger Alkohol- und/oder Drogenkonsum.

Bilanz in Zahlen

Stadt- und Kantonspolizei verhafteten an der Street Parade rund 130 Personen. Weiter gab es vereinzelte Anzeigen wegen sexuellen Belästigungen. Die Schlussbilanz der Street Parade von Schutz & Rettung Zürich fällt positiv aus. Mit 526 behandelten Personen ist diese Zahl um fast 24 Prozent tiefer als im Vorjahr

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von rosi gantenbein (lara croft)
    Diese Party ist den Leuten sicher nicht zu vergönnen. Schliesslich ist ja alles friedlich und harmlos. Betrachtet man aber, was zu dieser Art Unterhaltung gehört, kratzt man sich schon etwas am Kopf. Viel mehr als rhythmisches, mehrheitlich gelangweiltes Auf-und Abwippen, dazu das lässig an einer Büchse-Redbull-Nippen erkenne ich da nicht. Ah,... da wäre noch das Taxieren weitgehend entblösster weiblicher und männlicher Oberkörper. Hab ich was vergessen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Vielleicht wäre es besser, es wären mehr Leute mit so wenig zufrieden und könnten sich auf diese Weise vergnügen. - Worin besteht der Unterschied zu Amateurfussballern, die um einen Ball streiten, Besuchern eines Schwingfests oder Wanderern in den Bergen oder einer Guggenmusik, die ihre Fastnachtskleider und Umzugswagen selber gestaltet? - Mit Ihrer Sichtweise kommen Sie aus dem Kopfkratzen ja gar nicht mehr heraus.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von rosi gantenbein (lara croft)
      @Dudle. Naja, jedem das Seine. Kleine Kinder sind schon mit ein paar bunten Steinen zufrieden....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Wenn ich die meisten dieser Party-Gäste ansehe, wird mir schon etwas bang um's Herz für unsere Zukunft. Ist das denn unsere Zukunft? Ich weiss, dass auch schon meine Eltern wegen uns bangten, aber ich glaube es wird immer schlimmer. Vor allem da sich nicht nur die jungen Menschen austoben, sondern auch schon die älteren "jeden Scheiss" mitmachen wollen, das nennt man dann "jung geblieben". Und jetzt kommen auch noch tausense "Inkognito"-Imigranten dazu.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Samuel Röthlisberger (S.Roethlisberger)
      Ja klar und früher war ja alles besser. Die meisten dieser 900'000 Menschen haben einen Job. Nur weil ihnen ein Ländlerfest lieber wäre, müssen diese Menschen ja nicht schlecht sein.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Röthlisberger: Ja, früher war es schon viel besser. Es gab auch schon solche Parties aber es gab noch nicht so viele durch Drogen abgeänderte Teilnehmer.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      M. Roe, dieser Kommentar kann nur von jemandem kommen, der noch nie an einer solchen Party war. Ich empfehle Ihnen einmal einen unvoreingenommenen Vergleich des Münchner Oktoberfests, des Kölner Karnevals und ihren Kopien in unserem Land mit einem Rave. (Um einen Unterschied künstlich herstellen zu können, musste der ungerechtfertigte Seitenhieb gegen "tausende "Inkognito"-Immigranten" noch in den Post gepackt werden. Geht es auch einmal ohne? - Wohl nicht...)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    "Die grösste Techno-Parade der Welt" - Warum wohl? Weil sich andere Städte dieser Welt solch einen Schwachsinn nicht ausdenken würden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen